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Wiesbaden (ots) - Polizeiliche Kriminalstatistik 2025
Leichter Rückgang der Straftaten ist noch kein Grund zum Jubeln.
Positiv an der Veröffentlichung der Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik
2025 ist der leichte Rückgang der Straftaten insgesamt. "Das ist in erster Line
der guten Arbeit und der Präsenz unserer Kolleginnen und Kollegen in den
Polizeidienststellen geschuldet und das, obwohl deren Rahmenbedingungen sich
nicht verbessert haben", sagt Alexander Glunz, Landesvorsitzender der DPolG
Hessen. Besorgnis bereitet aber gleichzeitig der Anstieg der Fallzahlen bei
Angriffen auf Einsatzkräfte als auch Mandatsträgern. Hier sieht die DPolG
erheblichen Handlungsbedarf. "Wer Einsatzkräfte oder Mandatsträger angreift,
greift unser Wertesystem, ja unsere freiheitliche Grundordnung, an", meint
Glunz, der in diesem Zusammenhang auf das Aktionsprogramm - Keine Gewalt gegen
Polizisten - der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hinweist. Auch die
geringe Aufklärungsquote von knapp 15 % bei Einbrüchen ist kein Grund zur
Freude. Gerade in diesem sensiblen Feld, wo tief in die persönlichen Bereiche
der Opfer eingegriffen wird, werden ca. 85 % aller Fälle nicht geklärt. Der
Umstand, dass knapp die Hälfte der Fälle im Versuchsstadium stecken blieb,
zeigt, dass Präventionsmaßnahmen, wie Sicherung von Fenstern und Türen effektiv
schützen können. Sowohl bei der organisierten und auch der Cyberkriminalität
bedarf es nach Ansicht der Gewerkschaft nicht nur einer länderübergreifenden
Strategie, sondern auch entsprechenden Personalzuwachs und Fachkompetenz, um die
Strukturen zu ermitteln und zu zerschlagen. "Die Stärkung der personellen
Ressourcen ist und bleibt der beste Ansatz, um das subjektive Sicherheitsgefühl
der Bevölkerung zu stärken, aber auch um eine weitere Verbesserung der Zahlen
der Kriminalstatistik zu erreichen", erklärt der Gewerkschaftsvorsitzende.
Rückfragen bitte an:
DPolG Hessen
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Mobil: 0171-1848184
E-Mail: kontakt@dpolg-hessen.de
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