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Aachen (ots) - Beamte der Bundespolizei in Aachen beschlagnahmten in der Nacht
zum Mittwoch eine nicht geringe Menge Kokain. In der Nacht zu Mittwoch
(04.03.2026) kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen 21-jährigen deutschen
Staatsangehörigen in Herzogenrath. Im Rahmen einer informatorischen Befragung
gab der junge Mann an, aus den Niederlanden von einem Bekannten zu kommen. Einen
Ausweis konnte er nicht vorlegen und machte stattdessen mündliche Angaben zu
seinen Personalien.
Eine Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass gegen ihn
Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen
Betruges und der Staatsanwaltschaft Augsburg wegen Geldwäsche vorlagen.
Auf Nachfrage nach verbotenen oder anmeldepflichtigen Gegenständen räumte der
21-Jährige ein, einen angerauchten Joint mitzuführen. Während der Kontrolle
wirkte der Mann zunehmend nervös. Die Beamten kündigten daraufhin eine
Durchsuchung der Person sowie des Fahrzeuges an. In diesem Zusammenhang gab der
Mann an, dass sich im Handschuhfach Kokain befinden würde.
Bei der anschließenden Durchsuchung wurden insgesamt über 75 Gramm Kokain im
Verkehrswert von über 4000,- Euro aufgefunden und beschlagnahmt. Es handelt sich
hierbei um eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel.
Der 21-Jährige wurde festgenommen und wird heute beim Amtsgericht in Aachen dem
Haftrichter vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen führt die Zollfahndung in
Aachen.
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