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Hannover (ots) - Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei Hannover und des
Hannoveraner Zolls durchsuchten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hannover am
25.02.2026 diverse Bars und Wohnungen in Hannover, Laatzen und Garbsen aufgrund
des Verdachts des Betäubungsmittelhandels sowie des Sozialversicherungsbetrugs.
Vorausgegangen war seitens des Zolls die Prüfung einer Bar durch die
Finanzkontrolle Schwarzarbeit gegen Ende letzten Jahres. Bei der Prüfung wurden
insgesamt drei Arbeitnehmende angetroffen, von denen keiner zum damaligen
Zeitpunkt durch die Geschäftsführer der Bar zur Sozialversicherung angemeldet
wurde. "Meine Kollegen leiteten bereits damals gegen die beiden Geschäftsführer
ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von
Arbeitsentgelten - besser bekannt als "Sozialversicherungsbetrug"- ein", so
Enrico Bacher, Pressesprecher des Hauptzollamtes Hannover.
Da auch bei der Polizei Hannover gegen die Betreiber der Bar (22 und 42 Jahre
alt) und einen 29-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen
Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen geführt wird, kam es am
vergangenen Mittwoch zu gemeinsamen Durchsuchungen im Auftrag der
Staatsanwaltschaft Hannover.
Bei den Durchsuchungen der Bars und Privatwohnungen stellten die Beamten neben
Unterlagen, diversen Mobiltelefonen und anderen mobilen Datenträgern auch mehr
als ein Kilogramm Marihuana, über ein halbes Kilogramm Amphetamine, 30 Gramm
Kokain, größere Mengen Ethanol zur Herstellung von Drogen, Waffenteile, scharfe
Munition und einen vermutlich gestohlenen E-Scooter sicher. Auch Bargeld,
versteckt hinter einem Spielautomaten, wurde im Rahmen der Vermögensabschöpfung
vorerst sichergestellt. Unterstützt wurden die Beamten durch zwei
Rauschgiftspürhunde.
"Durch die Sicherstellung der Unterlagen und Datenträger erhoffen wir uns unter
anderem den Verdacht des Sozialversicherungsbetruges weiter erhärten zu können.
Bei einer Bar, die fast 24 Stunden geöffnet hat, haben wir den Verdacht, dass
diese nicht nur durch vier Arbeitnehmer, die mittlerweile als Minijobber
gemeldet wurden, bewirtschaftet werden kann", so Oliver Eisenhauer,
Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hannover.
Ein 42 Jahre alter Mann, einer der insgesamt drei Beschuldigten, wurde noch am
Mittwoch in die JVA verbracht, da gegen ihn eine nicht vollstreckte
Freiheitsstrafe in Höhe von acht Monaten ausstand.
Rückfragen bitte an:
Staatsanwaltschaft Hannover
Oliver Eisenhauer
Telefon: 0511/347-5135
E-Mail: STH-B-Pressestelle@justiz.niedersachsen.de
und
Hauptzollamt Hannover
Enrico Bacher
Telefon: 0511/5469-1681
E-Mail: presse.hza-hannover@zoll.bund.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/121231/6229349
OTS: Hauptzollamt Hannover
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