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Erfurt (ots) - Die Saison für Motorräder steht mit den steigenden Temperaturen
eigentlich erst in wenigen Wochen an. Dennoch verzeichnet die Thüringer Polizei
in diesem Jahr bereits drei getötete und drei schwerverletzte Motorradfahrer. Im
Jahr 2025 sind bei 533 Verkehrsunfällen mit motorisierten Zweirädern 17 Menschen
ums Leben gekommen und 217 schwer verletzt worden. Die Thüringer Polizei bittet
daher alle Motorradfahrer eindringlich zur Gelassenheit nach der Winterpause und
zu defensivem Fahren, wenngleich die ersten Sonnenstrahlen zur Ausfahrt locken.
Bei aller technischen Unterstützung und Innovation bleibt das Verhalten der
Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr weiterhin ein zentrales Element. Überhöhte
Geschwindigkeit und ungenügender Sicherheitsabstand sind nach wie vor die
häufigsten Hauptunfallursachen bei Motorradunfällen. Die Thüringer Polizei
appelliert an alle Motorradfahrer zu erhöhter Vorsicht und gegenseitiger
Rücksichtnahme und bittet, sich entsprechend auf die Motorradsaison
vorzubereiten. Dazu gehört neben der Kontrolle der Technik (Reifen, Beleuchtung,
Bremsen, Kette, Flüssigkeiten) und der Ausrüstung auch das Anpassen der
Geschwindigkeit und des Abstandes auf die aktuell noch nicht idealen
Straßenbedingungen. Wo an einer Stelle die Sonne scheint, kann es nach der
nächsten Kurve noch Frostbedingungen geben.
Nicht nur Motorradfahrer müssen sich wieder an das Fahren und an ihre Maschine
gewöhnen, auch für Autofahrer ändert sich mit den Zweirädern die Verkehrslage.
Gerade zu Beginn der Saison unterschätzen Autofahrende Geschwindigkeit und
Beschleunigungsvermögen der Motorräder. Darum sollten alle Verkehrsteilnehmer zu
jeder Zeit rücksichtsvoll und vorausschauend fahren. Der Negativtrend an
verletzten oder getöteten Motorradfahrern aus dem Vorjahr darf sich in dieser
Saison nicht fortsetzen - jeder Verkehrstote ist einer zu viel.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Vermeidung schwerer Verkehrsunfälle
wird die Thüringer Polizei in den kommenden Wochen verstärkt Verkehrs- und
Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
Rückfragen bitte an:
Thüringer Polizei
Landespolizeidirektion Thüringen
Pressestelle
Telefon: 0361 57431 5020
E-Mail: pressestelle.lpd@polizei.thueringen.de
Landeseinsatzzentrale
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OTS: Landespolizeidirektion Thüringen
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