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Aachen (ots) - Gestern Abend deckte die Bundespolizei auf der BAB 4 eine
Schleusung auf und nahm zwei moldauische Staatsbürger fest.
Im Rahmen der wiedereingeführten Grenzkontrollen kontrollierte die Bundespolizei
ein Sprinter im Bereich der Grenzkontrollstelle Vetschau. Das Fahrzeug war zuvor
aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist.
Der 36-jährige Fahrer, ein moldauischer Staatsangehöriger, konnte sich
ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Überprüfung seiner beiden Mitfahrer, ebenfalls
moldauische Staatsangehörige, ergaben sich jedoch Unregelmäßigkeiten. Zwar
legten beide Männer gültige biometrische Reisepässe vor, eine Überprüfung der
Aufenthaltsdaten zeigte jedoch, dass sie die zulässige Aufenthaltsdauer im
Schengenraum deutlich überschritten hatten. Damit bestand der Verdacht der
unerlaubten Einreise.
Gegen den Fahrer wurde zudem ein Strafverfahren wegen des Verdachts des
Einschleusen von Ausländern eingeleitet.
Die beiden Mitfahrer wurden zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle der
Bundespolizei gebracht. Im Anschluss prüften die Beamten aufenthaltsbeendende
Maßnahmen. Bei einem der Männer wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300,-
Euro erhoben.
Am heutigen Tag wurden beide Männer auf dem Luftweg in ihr Heimatland, die
Republik Moldau, zurückgeführt.
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