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Kleve - Emmerich (ots) - Am Freitagnachmittag, 6. März 2026, kontrollierte die
Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen im
Regionalexpress 13 einen 37-jährigen Litauer bei der Einreise aus den
Niederlanden am Bahnhof Emmerich. Bei der Überprüfung der Personalien in den
polizeilichen Datenbeständen stellte sich heraus, dass der Reisende mit zwei
Haftbefehlen gesucht wird. Die Staatsanwaltschaft Köln hat einen Haftbefehl
wegen Diebstahls geringwertiger Sachen erlassen. Hier war noch eine Geldstrafe
in Höhe von 700 Euro zu bezahlen oder eine 35-tägige Haftstrafe zu verbüßen.
Wegen räuberischen Diebstahls sucht die Staatsanwaltschaft Bonn den Mann. In
diesem Fall war noch eine Restfreiheitsstrafe von acht Tagen zu verbüßen. Zudem
hat die Ausländerbehörde der Stadt Köln dem Litauer die Freizügigkeit aberkannt
und ihn aus der Haft heraus im Januar 2026 nach Litauen abgeschoben und eine
fünfjährige Wiedereinreisesperre erlassen. Weiterhin hatte der Litauer noch eine
geringe Menge Betäubungsmittel dabei. Der Verurteilte wurde daraufhin vor Ort
verhaftet und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle
zum Haftantritt in das Gefängnis in Kleve gebracht.
Eine 35-jährige Ungarin kontrollierte die Bundespolizei am Samstagnachmittag, 7.
März 2026, auf der Autobahn 3 in Emmerich-Elten bei der Einreise aus den
Niederlanden. Hier ergab die Überprüfung der Personalien, dass die Reisende mit
einem Auslieferungshaftbefehl wegen Diebstahls durch die ungarischen Behörden
gesucht wird. Die Gesuchte wurde daraufhin verhaftet und nach Abschluss der
polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle am Sonntagvormittag dem Haftrichter
beim Amtsgericht Kleve vorgeführt.
Rückfragen bitte an:
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Bundespolizeiinspektion Kleve
Uwe Eßelborn
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