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Hildesheim (ots) - HILDESHEIM - (jpm) Unter dem Vorwand, Polizeibeamte zu sein,
verschafften sich zwei unbekannte Männer am Samstagvormittag (07.03.2026)
Zutritt in die Wohnung einer älteren Frau aus der Nordstadt. Nach kurzer Zeit
gingen sie wieder. Gestohlen haben sie nach vorliegenden Informationen nichts.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf versuchten Diebstahl, sucht in
diesem Zusammenhang mögliche Zeugen und möchte die Bevölkerung vor derartigen
Machenschaften warnen.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge sollen die beiden Unbekannten gegen 11:00
Uhr vor der Wohnungstür der Seniorin gestanden und sich als Polizisten
vorgestellt haben. Hierbei sollen sie so etwas wie einen Dienstausweis
vorgezeigt und angegeben haben, dass es in der Nachbarschaft zu Straftaten
gekommen sei und sie nun die Vermögenswerte überprüfen müssten. So seien sie in
die Wohnung gelangt und hätten die Dame in ein Gespräch verwickelt, die jedoch
angegeben habe, weder größere Geldsummen noch Schmuck zuhause zu haben, worauf
die Unbekannten nach kurzer Zeit wieder gegangen seien. Die Seniorin, der die
Sache verdächtig vorkam, habe anschließend einen Angehörigen angerufen, der
wiederum die Polizei informierte.
Die vermeintlichen Polizisten wurden wie folgt beschrieben:
Tatverdächtiger 1:
- ca. 160 cm groß
- kräftige Gestalt
- ca. 50-55 Jahre alt
- kurze Haare
- unter anderem mit einer hellen Hose bekleidet
Tatverdächtiger 2:
- ca. 170 cm groß
- kräftige Gestalt
- ca. 40 Jahre alt
- kurze Haare
- bekleidet mit dunkler Jacke und dunkler Hose
Beide Männer sollen Hochdeutsch gesprochen haben. Zeugen, denen sie insbesondere
im Bereich zwischen der Ludolfingerstraße, der Peiner Straße oder dem
Sachsenring aufgefallen sind oder die sonstige Hinweise zu den angeblichen
Polizisten geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115
zu melden.
Zudem weist die Polizei darauf hin, dass es nach Straftaten durchaus zu
Nachbarschaftsbefragungen durch Beamtinnen und Beamte kommen kann. Hierbei ist
es jedoch von Interesse, ob die Befragten etwas beobachtet haben, das für die
Ermittlungen relevant sein könnte, und nicht, über welche Vermögenswerte die
Zeugen verfügen, die dann womöglich auch noch gesichert werden sollen. Im
Zweifel können Betroffene jederzeit bei der Polizei anrufen.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Hildesheim
Schützenwiese 24
31137 Hildesheim
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jan Paul Makowski
Telefon: 05121-939104
E-Mail: pressestelle@pi-hi.polizei.niedersachsen.de
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OTS: Polizeiinspektion Hildesheim
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