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Rheinland-Pfalz (ots) - Heute präsentierten der rheinland-pfälzische
Innenminister Michael Ebling und der Präsident des Landeskriminalamts, Mario
Germano, die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025.
Die DPolG Rheinland-Pfalz nimmt die vorgestellten Zahlen zum Anlass, sowohl auf
positive Entwicklungen hinzuweisen als auch auf dringenden Handlungsbedarf in
der Bekämpfung von Auslandsstraftaten aufmerksam zu machen.
Rückgang der Gesamtkriminalität
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in Rheinland-Pfalz insgesamt 224.126
Straftaten - ein Rückgang um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2024: 239.388
Straftaten). Ohne ausländerrechtliche Verstöße umfasst die PKS 2025 216.383
Straftaten, was einem Rückgang von 5,3 Prozent entspricht. Innenminister Ebling
betonte, dass sich die rückläufigen Zahlen auf alle Straftatenobergruppen
erstrecken und dies eine positive Entwicklung sei, die die Wirksamkeit der
Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung zeige.
Besorgniserregender Anstieg der Schadenssumme bei Auslandsstraftaten
Die DPolG Rheinland-Pfalz zeigt sich zwar erfreut über den Rückgang der
Fallzahlen, ist jedoch besorgt über den deutlichen Anstieg der Schadenssumme bei
Auslandsstraftaten. Diese werden gesondert ausgewiesen und fließen nicht in die
eigentliche PKS ein. Die Schadenssumme stieg auf 116.792.644 Euro - ein Zuwachs
von 50,3 Prozent. Insgesamt wurden 42.043 Auslandsstraftaten registriert, wobei
81,9 Prozent dieser Taten Betrugsdelikte waren. 40.055 der Auslandstaten wurden
mittels Internet und/oder IT-Geräten begangen. Die Aufklärungsquote bei
Auslandsstraftaten lag bei lediglich 3,6 Prozent.
Forderung nach mehr Ressourcen und Befugnissen
Patrick Müller, stellvertretender Landesvorsitzender der DPolG Rheinland-Pfalz,
erklärt hierzu: "Die Aufklärungsquote bei den Auslandsstraftaten und die
steigende Schadenssumme sind erschreckend. Wir brauchen dringend eine bessere
technische Ausstattung, mehr Befugnisse, mehr Fachkräfte und mehr Ermittler im
Bereich der Internetkriminalität, um dieser Entwicklung wirksam begegnen zu
können."
Fazit
Die DPolG Rheinland-Pfalz begrüßt den Rückgang der Gesamtkriminalität, sieht
jedoch dringenden Handlungsbedarf bei der Bekämpfung von Auslandsstraftaten. Nur
mit ausreichenden personellen und technischen Ressourcen sowie ausreichenden
gesetzlichen Rahmenbedingungen kann die Polizei dieser Herausforderung gerecht
werden.
Rückfragen bitte an:
DPolG Rheinland-Pfalz
Patrick Müller
Mobil: 0175-3693470
E-Mail: info@dpolg-rlp.de
www.dpolg-rlp.de
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OTS: DPolG Rheinland-Pfalz
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