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Stendal (ots) - Am Dienstagmittag, den 10. März 2026, informierte eine Zeugin
die Bundespolizei am Hauptbahnhof Stendal über eine männliche Person, die am
nahegelegenen Busbahnhof mit einer vermeintlichen Schusswaffe hantiert haben
soll. Nach Angaben der Frau habe der Mann um 13:45 Uhr eine Pistole aus seinem
Rucksack genommen, diese durchgeladen und anschließend wieder verstaut. Eine
Bedrohung gegenüber anderen Personen habe nicht stattgefunden. Der durch die
Zeugin Beschriebene entfernte sich anschließend zunächst mit einem Fahrrad vom
Bussteig. Die Bundespolizisten leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und
informierten die Landespolizei. Kräfte des Polizeireviers Stendal unterstützten
daraufhin mit mehreren Streifen vor Ort. Die Einsatzkräfte konnten den
19-Jährigen kurze Zeit später im Bereich des Busbahnhofes antreffen und
kontrollieren. Der Deutsche gab an, eine Softairpistole in seinem Rucksack
mitzuführen. Bei der Durchsuchung wurde der Gegenstand aufgefunden und
sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde daraufhin zur Dienststelle der
Bundespolizei gebracht. Tests auf Alkohol- oder Betäubungsmittelkonsum verliefen
negativ. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.
Die Bundespolizei hat entsprechende Ermittlungen nach dem Waffengesetz
eingeleitet.
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