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Fulda (ots) - Bilanz nach einem Jahr Waffenverbotszone in Fulda
Fulda. Am 01. März 2025 wurde im Innenstadtbereich von Fulda die Waffen- und
Messerverbotszone eingeführt. Die Stadt Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen
ziehen nach einem Jahr eine positive Bilanz. In ausgewiesenen Bereichen der
Stadt gelten strenge Verbote für das Führen von Waffen und Messern. Die Maßnahme
wurde zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit und zur Bekämpfung von
Gewaltkriminalität in den innerstädtischen Bereichen ins Leben gerufen.
Prävention spielt eine große Rolle
Waffenverbotszonen haben eine hohe präventive Wirkung. Sie eröffnen der Polizei
und den Ordnungsbehörden zusätzliche Kontrollmöglichkeiten. Durch die
Sicherstellung von verbotenen Waffen und waffenähnlichen Gegenständen wird die
Gefahr der Begehung von Straftaten unter Verwendung von Waffen unmittelbar
reduziert. Zudem führt die erhöhte Kontrolldichte in der Waffenverbotszone auch
zu Abschreckungseffekten. Kontrollmaßnahmen in der Waffen- und Messerverbotszone
sowie weitere Maßnahmen tragen grundsätzlich dazu bei, die Innenstadt von Fulda
für die Menschen noch sicherer zu machen.
Häufige Kontrollen
Ein wichtiger Bestandteil der Waffenverbotszone ist die verstärkte Präsenz der
Polizei und Stadtpolizei in den betroffenen Bereichen. In den letzten zwölf
Monaten wurden regelmäßig verstärkte Personenkontrollen durchgeführt.
So kontrollierte die Polizei Fulda gemeinsam mit dem Hessischen Polizeipräsidium
für Einsatz und der Stadtpolizei Fulda insgesamt 1632 Personen. Im Rahmen dieser
Kontrollen wurden insgesamt 40 Verstöße gegen die Waffen- und Messerverbotszone
festgestellt. In sechs Fällen mussten Strafverfahren und in 34 Fällen
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Insgesamt wurden 43
Gegenstände sichergestellt, wovon der überwiegende Teil Messer ausmachte.
Positives Feedback
Insbesondere bei Bürgergesprächen erhielten die Kolleginnen und Kollegen in der
deutlichen Mehrheit ein positives Feedback. Die vermehrten Kontrollen und die
damit erhöhte Polizeipräsenz im innerstädtischen Bereich werden von vielen
Bürgerinnen und Bürgern begrüßt und tragen zu einem steigenden Sicherheitsgefühl
bei.
Dazu stellt auch Bürgermeister Dag Wehner fest: "Die Zahlen aus dem ersten Jahr
und die Anzahl der sichergestellten Waffen belegen, dass es sinnvoll war, mit
der Waffenverbotszone eine Möglichkeit zu schaffen, in der Fuldaer Innenstadt
auch ohne konkreten Anlass Kontrollen durchzuführen. Die bewährte Zusammenarbeit
von Stadtpolizei und Landespolizei trägt auch hier Früchte und erhöht die
Sicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern."
Blick in die Zukunft
Die Stadt Fulda zeigt sich zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen und hat
angekündigt, die Waffenverbotszone auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Auch
Polizeipräsident Michael Tegethoff zieht ein positives Fazit und zeigt sich
entschlossen: "Auch wenn es keine hundertprozentige Sicherheit gibt - unsere
Kontrollen zeigen Wirkung. Jedes sichergestellte Messer oder jeder gefährliche
Gegenstand kann nicht mehr als mögliches Tatmittel eingesetzt werden. Zudem wird
das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessert. Weil die Sicherheit der
Bürgerinnen und Bürger für uns an oberster Stelle steht, werden wir die
Kontrollen fortsetzen."
Johannes Heller,
Stadt Fulda, Pressesprecher, 0661/102-1004
Jonas Trabert,
Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, 0661/105-1099
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