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Ennepe-Ruhr-Kreis (ots) - Am 11.03.2025 stellte Landrat Jan-Christoph Schaberick
die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 im Ennepe-Ruhr-Kreis vor. Im
Rahmen einer Pressekonferenz im Zentralgebäude der Polizei in Ennepetal wurde er
durch den stellv. Abteilungsleiter Dominik Helms sowie den Direktionsleiter
Verkehr Klaus Vietor unterstützt. 2025 ist die Zahl der Verkehrsunfälle im
Kreisgebiet um 1,26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Weiterhin gehören
zu den Top 3 der gängigsten Hauptunfallursachen das Abbiegen/Wenden, die
Vorfahrt/der Vorrang und die Geschwindigkeit. Trotzdem ist die Gefahr, Opfer
eines Verkehrsunfalls zu werden, im Ennepe-Ruhr-Kreis sehr gering.
Mit einer allgemeinen Unfallhäufigkeitszahl (UHZ - Grundlage ist hier die Anzahl
aller Verkehrsunfälle im Verhältnis zur Einwohnerzahl) von 257 belegt die KPB
Ennepe-Ruhr-Kreis den dritten Platz im Land. Bei der sogenannten
Verunglücktenhäufigkeitszahl (VHZ), also der Anzahl aller Verunglückten im
Verhältnis zur Einwohnerzahl, belegt der Ennepe-Ruhr-Kreis mit 322 den vierten
Rang im Landesranking.
Erfreulicherweise belegt der Ennepe-Ruhr-Kreis mit einer Aufklärungsquote von
über 77 Prozent bei Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden den ersten Platz.
Einen besonderen Fokus setzte der Landrat auch nochmal auf die umfangreiche
Präventionsarbeit in der Behörde. Nicht nur die Kräfte der
Verkehrsunfallprävention/Opferschutz gaben im zurückliegenden Jahr mehr als 400
Veranstaltungen zu Themen rund um die Verkehrssicherheit. Auch alle anderen
Kräfte der Polizei, u.a. Bezirksdienst, Verkehrsdienst und der Wach- und
Wechseldienst betreiben tagtäglich Präventionsarbeit.
Hier im Ennepe-Ruhr-Kreis muss bei allen Verkehrsteilnehmenden immer eins im
Vordergrund stehen:
Jeder will gesund nach Hause kommen.
Den Ausblick auf das kommende Jahr gab Erster Polizeihauptkommissar Klaus
Vietor. Unter Beibehaltung der strategischen Ansätze der letzten Jahre, wie
z.B.:
* Konsequente Verfolgung von erkannten Verkehrsverstößen * Flächendeckende
Geschwindigkeitsüberwachung durch verstärkten Technikeinsatz * Durchführung
direktionsübergreifender Sondereinsätze * Überwachung des gewerblichen Personen-
und Güterverkehrs * Fortführung der Kooperationen "Netzwerk Kradfahrer" *
Präventionsarbeit in Verbindung mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit unter
Einbeziehung aller Altersgruppen soll die Anzahl der Verkehrsunfälle weiter auf
niedrigem Niveau gehalten bzw. gesenkt werden.
Die Einzelheiten der Verkehrsunfallstatistik 2025 finden Sie hier: https://ennep
e-ruhr-kreis.polizei.nrw/artikel/polizeiliche-verkehrsunfallstatistik-4
Rückfragen bitte an:
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