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Waidhaus (ots) - Waidhaus - Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus haben am
Donnerstag (12. März 2026) bei Grenzkontrollen auf der Autobahn A6 innerhalb von
drei Stunden drei Haftbefehle vollstreckt. Zwei gesuchte Straftäter mussten ihre
Ersatzfreiheitsstrafe antreten, ein weiterer konnte seine Geldstrafe begleichen
und weiterreisen.
Gegen 09:30 Uhr kontrollierten die Beamten einen 18-jährigen Rumänen, der noch
eine Rechnung mit der Staatsanwaltschaft Mannheim offen hatte. Das Amtsgericht
Mannheim hatte den Mann im Oktober 2025 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von
400 Euro verurteilt. Da er die Strafe bislang nicht bezahlt hatte, erließ die
Justiz einen Haftbefehl. Der 18-Jährige beglich den offenen Betrag noch vor Ort
und konnte seine Reise anschließend fortsetzen.
Nur etwa eine Stunde später geriet ein 49-jähriger Bulgare ins Visier der
Bundespolizei. Die Staatsanwaltschaft Mainz ließ nach dem Mann fahnden, weil er
eine Geldstrafe aus einer Verurteilung wegen Betrugs nicht bezahlt hatte. Das
Amtsgericht Worms hatte eine Geldstrafe in Höhe von 3.500 Euro verhängt. Da der
Mann den Betrag nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Bundespolizisten fest
und lieferten ihn zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe in die
Justizvollzugsanstalt Weiden ein.
Kurz vor Mittag folgte der dritte Fahndungstreffer. Bei der Kontrolle eines
Reisebusses stellten die Beamten einen 32-jährigen Rumänen fest, der von der
Staatsanwaltschaft Ravensburg mit Haftbefehl zur Strafvollstreckung gesucht
wurde. Das Amtsgericht Bad Saulgau hatte ihn wegen Diebstahls mit Bedrohung
verurteilt. Dem Urteil lag unter anderem zugrunde, dass der Mann mehrere Waren
im Wert von mehreren hundert Euro aus einem Geschäft entwendet hatte. Dabei
hatte ihn eine Mitarbeiterin erwischt, die er anschließend mit einer eindeutigen
Geste, bei der er sich mit der Hand über den Hals strich, bedrohte. Insgesamt
verhängte das Gericht eine Geldstrafe von 6.000 Euro zuzüglich Verfahrenskosten
in Höhe von 172,50 Euro. Da der 32-Jährige den offenen Betrag nicht bezahlen
konnte, nahmen ihn Bundespolizisten bei der Einreise aus Tschechien auf der A 6
fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.
Rückfragen bitte an:
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Alexander Högen
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Bundespolizeiinspektion Waidhaus | Pressestelle
Vohenstraußer Straße 14 | 92726 Waidhaus
Telefon: 09652 8206-108 | Fax: 09652 8206-49
E-Mail: alexander.hoegen@polizei.bund.de
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Der Zuständigkeitsbereich der Inspektion umfasst die Landkreise
Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth sowie die kreisfreie Stadt
Weiden und wird charakterisiert durch zahlreiche Hauptverkehrsadern.
Zu den Kernaufgaben der Inspektion gehören die Binnengrenzfahndung
und die Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden.
Auf der Grundlage des Schengener Grenzkodex bekämpfen die Waidhauser
Bundespolizisten grenzüberschreitende Kriminalität in enger
Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie
dem Zoll.
Im bahnpolizeilichen Aufgabenspektrum setzt die BPOLI Waidhaus einen
Schwerpunkt bei der Kriminalprävention und der Gefahrenvorsorge.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6234840
OTS: Bundespolizeidirektion München
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