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München (ots) - Am Freitag, 13.03.2026, wurde in einer gemeinsamen
Pressekonferenz der Beginn der Informationskampagne "Sicher unterwegs"
verkündet. Sie soll über Sicherheitseinrichtungen an Bahnhöfen, in Bussen und
Bahnen sowie über wichtige Verhaltenshinweise informieren.
München ist die sicherste Großstadt Deutschlands. Die Polizeiliche
Kriminalstatistik zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu
werden, mehr als halb so gering ist, wie in anderen Großstädten wie Berlin,
Frankfurt oder Hamburg
Doch trotz der objektiv hohen Sicherheit können Menschen den öffentlichen Raum
als unsicher empfinden - so auch in Verkehrsmitteln, in Bahnhöfen oder auf den
Wegen von und zu Haltestellen. Dieses Gefühl kann bereits durch
Alltagssituationen entstehen, beispielsweise durch laute Pöbeleien oder
alkoholisierte Personen. Solche Erlebnisse können das Sicherheitsgefühl sogar
dann beeinträchtigen, wenn man selbst nicht direkt betroffen ist.
Auf Initiative des Polizeipräsidiums München zusammen mit der MVG in enger
Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und der Deutschen Bahn wurden Lösungen
erarbeitet, um das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Personennahverkehr zu
stärken.
Über den Notruf 110 erreicht man die Polizei rund um die Uhr - und der
Streifenwagen ist in dringenden Fällen im Schnitt nach vier Minuten vor Ort.
Neben Beamtinnen und Beamten der Münchner Polizei sowie der Landes- und
Bundespolizei sind jeden Tag rund 200 Sicherheitskräfte von MVG und DB in Zügen
und an Bahnhöfen im Großraum München präsent.
Zusätzlich steht das Service- und Fahrpersonal der beiden Unternehmen als
Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Zudem können die Fahrgäste in den U- und
S-Bahnen jederzeit per Sprechstelle an den Türen Kontakt mit dem Fahrpersonal
aufnehmen oder gezielt mitreisende Fahrgäste ansprechen und um Unterstützung
bitten.
An allen U-Bahnhöfen stehen außerdem mindestens zwei rote Notrufsäulen am
Bahnsteig und eine im Zwischengeschoss bereit. Per Knopfdruck kann ein Notruf
oder Inforuf direkt in die MVG Leitstelle abgesetzt werden. Über die in den
Stelen verbauten Kameras hat das Personal in der Leitstelle die Situation live
im Blick. An den Notrufsäulen sind auch der Nothalt, mit dem der Zugverkehr
gestoppt werden kann, ein Feuerlöscher sowie pro Bahnhof mindestens ein
Defibrillator zu finden.
Und schließlich sorgen insgesamt mehr als 15.000 Kameras an Bahnhöfen und
Haltestellen sowie in Bussen, Trambahnen, S- und U-Bahnen von MVG bzw. DB für
zusätzliche Sicherheit und im Falle von Straftaten eine beweiskräftige
Strafverfolgung.
Mit der Kampagne "Sicher unterwegs" informieren die Partner ab sofort auf
Monitoren in den U- und S-Bahnen und an den jeweiligen Bahnhöfen über wichtige
Verhaltenstipps und vorhandene Sicherheitseinrichtungen Auch die jeweiligen
Media-Kanäle informieren vertieft zum Thema Sicherheit.
Der Start von "Sicher unterwegs" ist nur der Auftakt. In den nächsten Monaten
werden weitere Inhalte auf den Monitoren, bei Social Media und auf den
Internetseiten der Partner veröffentlicht, etwa zum Thema Zivilcourage. Aktionen
und Veranstaltungen werden die Kampagne zu-dem begleiten.
Polizeipräsident Thomas Hampel, Polizeipräsidium München: "Sicherheit ist ein
Gemeinschaftsprojekt, sowohl mit den hier Beteiligten, als auch
gesamtgesellschaftlich. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Menschen
nicht nur sicher sind, sondern sich auch so fühlen. Unsere Botschaft an die
Bürgerinnen und Bürger ist klar: Wir sind für Sie da!" (#wirfürEuch)
Ingo Wortmann, MVG-Chef:
"Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ein Teil des öffentlichen Raums. Unsere
U-Bahnhöfe und Verkehrsmittel verfügen durchgängig über
Sicherheitseinrichtungen: Notrufsäulen, Sprechstellen, Sicherheitspersonal und
Kameras. Darüber hinaus sorgen wir dafür, dass diese möglichst hell beleuchtet
und die Zuwegungen übersichtlich sind. Nicht alle wissen das. Das nehmen wir
daher sehr ernst und schaffen mit der Kampagne 'Sicher unterwegs' mehr
Aufklärung darüber. Es freut mich, dass wir mit dem Polizeipräsidium München,
der Bundespolizei und der Deutschen Bahn dieses wichtige Thema gemeinsam
vorantreiben, um den Fahrgästen ein gutes Gefühl zu geben, bei uns einzusteigen.
Gleichzeitig ist uns die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sehr wichtig. Wir prüfen unter anderem den Einsatz von Bodycams."
Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas, Bundespolizeiinspektion München:
"Gerade im öffentlichen Personenverkehr ist es wichtig, dass sich die Menschen
sicher fühlen - unabhängig von Tageszeit oder Route. Die Bundespolizei ist
gemeinsam mit unseren Partnern täglich in Zügen und Bahnhöfen präsent. Mit der
Kampagne 'Sicher unterwegs' wollen wir zeigen: Hilfe ist schnell erreichbar, sei
es durch uniformierte Einsatzkräfte, Sicherheitspersonal oder technische
Notrufmöglichkeiten. Zögern Sie nicht, diese Angebote zu nutzen - wir sind da,
wenn Sie uns brauchen."
Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern und Chef der
S-Bahn München: "Die S-Bahn ist ein sicheres Verkehrsmittel. Damit das so
bleibt, erhöhen wir mit unserem bundesweiten DB Sofortprogramm für mehr
Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen die Präsenz von DB Sicherheit und bauen
die Videoüberwachung aus. Saubere, übersichtliche Fahrzeu-ge sowie mehr
Reinigung und schnellere Reparaturen an Bahnhöfen sorgen dafür, dass sich unsere
Fahrgäste sicher und wohl fühlen. Mit 'sicher unterwegs' machen wir gemeinsam
mit MVG, Bayerischer Polizei und Bundespolizei unser Engagement für Sicherheit
im Münchner ÖPNV sichtbar und informieren, wie unsere Fahrgäste im Ernstfall
handeln können. Am Herzen liegt uns aber auch die Sicherheit unserer
Mitarbeitenden, denen wir künftig Bodycams anbieten wollen. Unsere
Fahrkartenkontrolleure sind außerdem immer in Teams unterwegs und werden
intensiv geschult."
Ab sofort stehen auch im Internet zielgerichtete Hinweise zur Verfügung:
Polizeipräsidium München:
Die Bayerische Polizei - Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls im
öffentlichen Raum https://www.facebook.com/polizeimuenchen
https://www.instagram.com/polizeimuenchen/ https://x.com/PolizeiMuenchen
https://www.tiktok.com/@polizeimuenchen
http://www.whatsapp.com/channel/0029VafkZ4UG3R3j7FrukR25
Bundespolizeiinspektion München:
https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/reisehinweise-der-bundespolizei
https://x.com/bpol_by
Münchner Verkehrsgesellschaft:
mvg.de/sicherunterwegs facebook.com/mvg.mobil instagram.com/muenchen.mvg
Deutsche Bahn:
www.s-bahn-muenchen.de/sicherunterwegs www.facebook.com/DeineSBahnMuenchen
www.instagram.com/deine_sbahnmuenchen
Rückfragen bitte an:
Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515 550 - 1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6235384
OTS: Bundespolizeidirektion München
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