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Braunschweig (ots) - Bei einer gemeinsamen Standkontrolle auf dem Autohof in
Northeim vergangenen Donnerstag, den 12.03.2026, wurden bei der Kontrolle eines
Transporters 300.000 Stück unversteuerte Zigaretten im Laderaum festgestellt.
Kontrolliert wurde an diesem Vormittag der gewerbliche Güter- und
Personenverkehr auf der Bundesautobahn 7 durch das Bundesamt für Logistik und
Mobilität (BALM) - Außenstelle Hannover, der Polizeiinspektion Northeim und dem
Hauptzollamt Braunschweig.
Das BALM zog den Transporter mit deutschem Kennzeichen aus dem fließenden
Verkehr. Bei der Befragung des rumänischen Fahrers durch die Polizei konnte
dieser nicht mitteilen, was sich in den 30 Kartons im einsehbaren Laderaum des
Fahrzeugs befinde, da er lediglich den Transport von Frankfurt nach Hannover
gegen 500 Euro Entlohnung durchführe und den Inhalt nicht kenne. Er bot jedoch
an, die Kartons zu öffnen.
In den Kartons befanden sich 1.500 Stück sogenannte Zigarettenstangen mit
insgesamt 300.000 Stück Zigaretten. Die Zigarettenverpackungen wiesen jedoch
nicht die erforderlichen deutschen Steuerzeichen auf (umgangssprachlich
Steuerbanderole genannt), welche den Nachweis für die ordnungsgemäße
Versteuerung nach dem Tabaksteuergesetz darstellen.
Gegen den Fahrer wurde noch vor Ort durch den ZOLL ein Steuerstrafverfahren
wegen gewerbsmäßiger Steuerhehlerei eingeleitet. Außerdem wurde ein
Tabaksteuerbescheid in Höhe von über 64.800 Euro erstellt und die Zigaretten als
Beweismittel sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an und werden vom ZOLL geführt. Dem
Beschuldigten droht eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.
In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder
Geldstrafe. Die Feststellung liegt beim Gericht.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Braunschweig
Stv. Pressesprecherin
Nadine Laufer
Telefon: 0531/1291-8506
E-Mail: Presse.HZA-Braunschweig@zoll.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/121224/6237818
OTS: Hauptzollamt Braunschweig
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