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Darmstadt / Frankfurt am Main / Kreis Darmstadt-Dieburg / Kreis Groß-Gerau (ots)
- Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt und des
Zollfahndungsamts Frankfurt am Main vom 26.03.2026
Rund 654 Kilogramm Marihuana - versteckt unter Solarmodulen - stellte der
Frankfurter Zoll vergangenen Sonntag, 22.03.2026, am Flughafen bei der Kontrolle
einer Luftfrachtsendung aus den USA fest. Die Cannabisblüten waren in 1.309
luftdicht verschweißten Kunststoffpaketen verpackt und befanden sich unauffällig
unter den Solarmodulen verborgen.
Unmittelbar nach der Sicherstellung durch die Kontrollkräfte des Zolls wurden
die Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main
verständigt, die zusammen mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt die weiteren
Ermittlungen zur Identifizierung der Verantwortlichen des Rauschgiftschmuggels
einleiteten.
Nach den bisherigen Erkenntnissen soll die sichergestellte Sendung für eine
Scheinfirma mit Sitz in Darmstadt bestimmt gewesen sein.
Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Darmstadt vollstreckten die
Frankfurter Zollfahnderinnen und Zollfahnder am Dienstag, 24.03.2026, in
Darmstadt sowie den Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau insgesamt vier
Durchsuchungsbeschlüsse in Wohn- und Geschäftsräumen. Hierbei wurde ein
30-Jähriger aus Nauheim durch die Einsatzkräfte festgenommen, der dringend
tatverdächtig ist, für die illegale Einfuhr des Marihuanas verantwortlich zu
sein.
Der Tatverdächtige wurde am gestrigen Donnerstag, 25.03.2026, auf Antrag der
Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht Darmstadt vorgeführt, der
einen Untersuchungshaftbefehl erließ und den Vollzug der Untersuchungshaft
anordnete.
Die Ermittlungen in dem Sachverhalt dauern an.
Rückfragen bitte an:
Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
Pressesprecherin
Carina Orth
Telefon: 069/50775-133
E-Mail: presse@zfaf.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/116258/6243943
OTS: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
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