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Giessen (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Limburg und
des Polizeipräsidiums Mittelhessen: Polizei und Staatsanwaltschaft klären "Cold
Case" - Tatverdächtiger einer Vergewaltigung in Haft
Der Arbeit der Wetzlarer Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Limburg ist
es zu verdanken, dass ein Fall aus 2011 nun aufgeklärt werden konnte.
Im Juni 2011 kam es auf der Strecke zwischen Wetzlar und Weidenhausen zu einer
Vergewaltigung. Eine damals 22-Jährige fuhr per Anhalter nach einem Fest mit
einem Unbekannten in einem Fahrzeug mit. Im Verlauf stoppte der Fahrer plötzlich
das Fahrzeug und vergewaltigte die Frau. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte
seine Identität bislang nicht ermittelt werden. Die Ermittlungen in diesem Fall
wurden jedoch nie vollständig eingestellt.
Anlässlich eines weiteren, von der Vergewaltigung unabhängigen Strafverfahrens
im Lahn-Dill-Kreis ermittelte die Kriminalpolizei gegen einen Tatverdächtigen.
Im Rahmen der Ermittlungen entnahmen sie dem Mann zu Vergleichszwecken auch eine
DNA-Probe. In der Folge konnten die Ermittler, nachdem ein standardisierter
Abgleich mit bereits vorliegenden Spuren anderer Strafverfahren durchgeführt
worden war, die DNA des Mannes mit der Vergewaltigung in Verbindung bringen.
Weitere intensive Ermittlungen begründeten einen nunmehr dringenden Tatverdacht
gegen den heute 61-Jährigen.
Ein Richter des Amtsgerichts Wetzlar erließ daraufhin einen
Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums
Mittelhessen vollstreckten diesen Haftbefehl am 13.3.2026. Sie nahmen den
dringend Tatverdächtigen in einer Gemeinde des Lahn-Dill-Kreises widerstandslos
fest. Der 61-Jährige sitzt seitdem in Haft.
Dr. Volker Bützler, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher der Staatsanwaltschaft
Limburg
Pierre Gath, Polizeihauptkommissar und Pressesprecher des Polizeipräsidiums
Mittelhessen
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