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Bamberg (ots) - Am Ostermontag (6. April) leistete ein afghanischer
Staatsangehöriger am Bahnhof Bamberg Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte der
Bundespolizei. Zuvor nutzte er den ICE 601 ohne gültigen Fahrschein und weigerte
sich trotz Aufforderung eines Zugbegleiters den Zug beim Halt in Bamberg zu
verlassen. Zur Durchsetzung des Fahrtausschlusses des 30 Jährigen zog das
Zugpersonal die Bundespolizei hinzu. Beim Halt des Zuges in Bamberg versuchte
der Tatverdächtige sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, indem er durch
den Zug rannte. Aufmerksame Reisende versperrten dem Mann den Weg, sodass die
Bundespolizisten ihn festnehmen und Handfesseln anlegen konnten. Hierbei
leistete er aktiv Widerstand. Auf der Wache des Bundespolizeireviers Bamberg
wurde der Tatverdächtige durchsucht. Die Beamten stellten 1,7 Gramm Crystal Meth
fest. Zudem ordnete ein Bereitschaftsrichter eine Blutentnahme an. Nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Gewahrsam der
Bundespolizei entlassen.
Die beteiligten Einsatzkräfte der Bundespolizei erlitten durch die
Widerstandshandlungen leichte Verletzungen, blieben aber dienstfähig.
Die Bundespolizei leitete eine Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts von
Leistungserschleichung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung
und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.
Rückfragen bitte an:
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Stephan Hellwig
Bundespolizeiinspektion Würzburg
Bahnhofplatz 2 - 97070 Würzburg
E-Mail: bpoli.wuerzburg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von fünfzehn
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örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken
und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die
Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen
der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der
Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen, sowie in der
Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.
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