|
Würzburg (ots) - Würzburg, 9. April 2026
Am Mittwochabend (8. April) kam es zu einer Sperrung von Teilen des Würzburger
Hauptbahnhofes. Grund hierfür war ein verdächtiger Gegenstand im Zug der Linie
RE 80 in Richtung Treuchtlingen.
Das Zugunternehmen AVERIO informierte die Bundespolizeiinspektion Würzburg, dass
eine unbekannte Person im Zug RE 80 eine Tasche abstellte und nicht mehr vor Ort
sei. Der Zug befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Gleis 3. Kräfte der
Bundespolizei stellten einen schwarzen Rucksack fest, der sich in einer
Sitzgruppe befand und keine Hinweise auf seinen Eigentümer offenbarte. Eine
Befragung von Reisenden brachten keinerlei Hinweise zum Besitzer. Zur
Untersuchung des Rucksacks zogen die Würzburger Bundespolizisten Spezialkräfte
hinzu, welche den Gegenstand mit entsprechendem Equipment untersuchten. Sie
gaben nach Auswertung der gefertigten Röntgenbilder Entwarnung. Im Rucksack
befanden sich persönliche Gegenstände und Schulunterlagen. Aufgrund des
Polizeieinsatzes räumten die Einsatzkräfte die Bahnsteige 1 -3 und sperrten die
Zu- sowie Abgänge ab. Zudem waren die Gleise 1 bis 5 für einfahrende Züge in der
Zeit von 20:09 Uhr bis 22:41 Uhr gesperrt. Der Zugverkehr wurde über die
anderen, noch freien Gleise umgeleitet. Aufgrund der polizeilichen
Einsatzmaßnahmen kam es bei 45 Zügen zu einer Verspätung von insgesamt 836
Minuten.
Rückfragen bitte an:
Stephan Hellwig
Bundespolizeiinspektion Würzburg
Bahnhofplatz 2 - 97070 Würzburg
E-Mail: bpoli.wuerzburg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von fünfzehn
Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr
örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken
und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die
Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen
der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der
Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen, sowie in der
Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6252043
OTS: Bundespolizeidirektion München
|