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Kiefersfelden (A93) / Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Sonntag (12.
April) bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden dafür gesorgt, dass gleich mehrere
Personen ihre Geldbeutel "zu Gunsten der Justizkasse" leeren mussten. Die zwei
slowakischen und die zwei polnischen Staatsangehörigen hatten jeweils
Justizschulden im vierstelligen Bereich.
Die Bundespolizisten unterzogen eine 46-jährige Frau und einen 47-jährigen Mann
an der Inntalautobahn jeweils einer Personenkontrolle. Die beiden waren als
Mitfahrer in einem Pkw unterwegs. Es stellte sich heraus, dass gegen sie
Strafbefehle des Amtsgerichts Lippstadt wegen Betrugs vorlagen. Demnach hatte
der Slowake eine Geldstrafe in Höhe von rund 2.100 Euro einschließlich
Verfahrenskosten zu zahlen. Auf die Slowakin kam eine Gesamtforderung von 1.000
Euro zu. Das Paar war in der Lage, den jeweiligen Betrag zu entrichten und
setzte nach dieser unfreiwilligen Reiseunterbrechung die Autofahrt fort.
Ein polnischer Pkw-Fahrer wurde in der Kontrollstelle an der A93 mit einem
Strafbefehl des Amtsgerichts Cottbus konfrontiert. Wegen eines Verstoßes gegen
das Waffengesetz hatte der Pole eine Strafe in Höhe von 1.500 Euro zu zahlen.
Nachdem der 40-Jährige seine Schulden beglichen hatte, konnte auch er wie
geplant weiterfahren.
Knapp 1.000 Euro musste ein 29-jähriger Pole zahlen. Gegen ihn hatte das
Amtsgericht in Laufen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
einen Strafbefehl erlassen. Er war Beifahrer in einem in Polen zugelassenen
Wagen. Sein Fahrer wartete bei der Grenzkontrollstelle, bis sein Landsmann die
Angelegenheit erledigt hatte. Schließlich konnten sie die Fahrt gemeinsam
fortsetzen.
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Dr. Rainer Scharf
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6254606
OTS: Bundespolizeidirektion München
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