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POL-DA: Dieburg/Babenhausen: Elektro-Zweiräder im Fokus / Polizei zieht positive Bilanz (FOTO) |
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| 17.07.2026 11:25 Uhr |
Polizeipräsidium Südhessen |
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Dieburg/Babenhausen (ots) - Beamtinnen und Beamte der Polizeistation Dieburg
richteten am Donnerstag (16.7.) in der Zeit zwischen 11.30 und 18 Uhr mehrere
Kontrollstellen in Dieburg sowie in Babenhausen ein und nahmen E-Scooter und
Autos näher unter die Lupe.
Im Zeitraum der ersten Stunden führten die Einsatzkräfte im Bereich der
Landstraße 3094 Geschwindigkeitsmessungen durch und kontrollierten über 60
Fahrzeuge und stellten hierbei 6 Verstöße fest. Bei dort maximal erlaubten 70
km/h fuhr ein Wagenlenker mit seinem Renault 20 km/h nach Toleranzabzug über dem
Tempolimit. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet.
Die anschließende Geschwindigkeitsmessung führte die Dieburger Polizei auf der
Kreisstraße 128 durch. Hierbei kontrollierten sie über 50 Fahrzeuge. Ein
33-jähriger Wagenlenker fiel den Beamtinnen und Beamten zunächst durch erhöhte
Geschwindigkeit auf. Bei der anschließenden Kontrolle erhärtete sich der
Verdacht des Alkoholkonsums, weshalb er auf der nächstgelegenen Polizeiwache
eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. Hier ermittelt die Polizei
wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss.
Circa von 16.30 bis 18 Uhr richteten die Gesetzeshüter eine Kontrollstelle in
Babenhausen im Bereich der Straße "An der Stadtmauer" ein. Im Rahmen dieser
Kontrolle nahmen sie vier Elektrokleinstfahrzeuge näher unter die Lupe. Weder
bei den E-Scootern noch bei ihren Nutzern konnten Verstöße festgestellt werden.
In diesem Zusammenhang zieht die Polizei durch vorbildliches Handeln eine
positive Bilanz.
Kontrollen von Zweirädern, aber auch von Elektrokleinstfahrzeugen nehmen immer
mehr an Bedeutung zu. Die Polizei in Südhessen wird künftig noch konsequenter
gegen Verkehrssünder vorgehen, um Gefahren rund um das E-Scooterfahren zu
begegnen. Das Thema Prävention wird hierbei besonders großgeschrieben. Zum 1.
Juli 2026 ging die südhessische Präventionskampagne "E-Scooter? Nur mit Plan.
Regeln kennen. Sicher ankommen" an den Start. Hierzu wurden unter anderem in der
Zeit zwischen dem 2. und 11. Juli in Bussen und Bahnen von HEAG Mobilo auf 430
Bildschirmen im Rahmen der Kampagne wichtige und hilfreiche Präventionshinweise
ausgestrahlt.
Die Polizei verfolgt hiermit einen umfassenden Ansatz, um die Risiken des
E-Scooter-Fahrens zu reduzieren. Am Ende sind es aber vor allem auch die Fahrer
von E-Scootern selbst, die durch regelkonformes Verhalten ihre Sicherheit und
die der übrigen Verkehrsteilnehmer erhöhen können.
Darüber hinaus beabsichtigt die Polizei künftig, auch zusammen mit den Kommunen
begleitend ganzheitliche Verkehrskontrollen durchzuführen. Im Rahmen dieser
Überprüfungen erfolgt eine Prüfung der Fahrzeugführenden hinsichtlich Alkohol-
und Drogenkonsums, weil hierbei für die Fahrerinnen und Fahrer die gleichen
Regelungen gelten wie für alle anderen Kraftfahrzeugführenden. Ebenso werden die
technischen Einrichtungen der E-Scooter-Nutzer auf ordnungsgemäße Funktion bzw.
technische Manipulationen geprüft. Weiterhin erfolgt der Abgleich der
Fahrzeugindividualnummer (FIN) mit den polizeilichen Fahndungssystemen, mit dem
Ziel, entwendete oder ohne Versicherungsschutz fahrende E-Scooter-Nutzer
aufzuspüren.
Mit der Präventionskampagne möchte die südhessische Polizei das Thema gezielt
aufgreifen. E-Scooter sind beliebt und das Fahren damit macht Spaß. Es handelt
sich aber nicht um Spielzeuge, sondern um Verkehrsmittel, und diese müssen
verantwortungsvoll genutzt werden.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
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Murat Avci
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Südhessen
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