|
Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0382
Vom 23.05. bis 04.06.2026 findet im Lippe Park in Hamm eine Versammlung in Form
des "Hammer Klimacamp" statt. Nach derzeitigem Stand rechnen die Veranstaltenden
mit über 1000 Teilnehmenden.
Die Aufbauphase ist für den Zeitraum vom 23.05. bis 26.05. 2026 vorgesehen. Vom
27.05. bis zum 30.05.2026 wird es im Klimacamp ein Rahmenprogramm mit vielen
unterschiedlichen Veranstaltungen geben.
Parallel dazu haben verschiedene Organisationen und Umweltgruppen vom 28.05. bis
zum 31.05.2026 Versammlungen und Veranstaltungen zu klimarelevanten und
-kritischen Themen angemeldet. Ein besonderes Augenmerk der Polizei liegt dabei
auf einer für den 30.05.2026 angemeldeten Versammlung in Form eines Aufzugs. Die
Verantwortlichen gehen in ihrer Anmeldung von mehreren tausend Teilnehmenden
aus. Die Abbauphase des Camps ist für den Zeitraum vom 01. bis 04.06.2026
geplant.
Wie bereits berichtet, hat die Polizei Dortmund die Zuständigkeit für den
polizeilichen Einsatz im Zusammenhang mit dem Protestcamp und den angemeldeten
Versammlungen übernommen:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6264295
Bereits jetzt steht die Polizei Dortmund im engen Austausch mit den
Versammlungsanzeigenden, der Polizei Hamm, der Stadt Hamm, den zuständigen
Behörden sowie weiteren beteiligten Stellen wie Betreibenden von Ver- und
Entsorgungsunternehmen.
Aktuell gibt es, gerade in Bezug auf die angemeldeten Versammlungen in Form von
Aufzügen, teils bundesweite und sogar europaweite Mobilisierungen zur Teilnahme,
insbesondere auch durch klimaaktivistische Gruppierungen und Organisationen.
Die Polizei unterstützt alle Teilnehmenden, die sich auf den Weg nach Hamm
machen, bei der Wahrnehmung ihrer Grundrechte auf Versammlungs- und
Meinungsfreiheit, solange dies friedlich und gewaltfrei geschieht. Personen, die
Straftaten begehen, Störungen verursachen oder kritische Infrastruktur gefährden
wollen, müssen mit einer klaren polizeilichen Antwort rechnen.
"Die Polizei wird für eine sichere Teilnahme am Klimacamp Sorge tragen und
friedlichen Versammlungsteilnehmenden den Raum für die freie Meinungsäußerung
garantieren. Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner werden bereits
durch Maßnahmen im Vorfeld auf ein Mindestmaß reduziert, gleichwohl wird es
Einschnitte geben, die für die Durchführung der angemeldeten Aufzüge und
Versammlungen unvermeidbar sind. Wer friedlich demonstriert, kann sich auf den
Schutz der Polizei verlassen.", sagt Polizeidirektor Stefan Schacht als
verantwortlicher Einsatzleiter. "Wer Straftaten begeht oder versucht, in
gesicherte Bereiche einzudringen, muss mit dem konsequenten Einschreiten unserer
Einsatzkräfte rechnen. Wir sind vorbereitet, beabsichtigten Störungen oder
Straftaten, auch solchen die geeignet sind, den sicheren Betrieb kritischer
Infrastruktur zu gefährden, bereits zu frühem Zeitpunkt Einhalt zu gebieten. Wer
dies beabsichtigt, reist bestenfalls gar nicht erst an!"
Aufgrund des Hammer Klimacamps und den weiteren Versammlungen kann es rund um
das Camp und auf den Strecken angemeldeter Aufzüge zeitweise zu
Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Die Polizei wird rechtzeitig über relevante Versammlungen und damit verbundene
möglichen Beeinträchtigungen für Bürgerinnen und Bürgern informieren - sowohl
über ihre sozialen Medien als auch per Pressemeldung.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund
Telefon: 0231/132-1020
E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de
https://dortmund.polizei.nrw/
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6274876
OTS: Polizei Dortmund
|