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POL-DO: Nachtragsmeldung zu: Polizei Dortmund nimmt drei Personen mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften in Unna und Hagen in Gewahrsam - weitere Durchsuchungsmaßnahmen |
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| 16.10.2026 14:55 Uhr |
Polizei Dortmund |
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Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0862
Gemeinsame Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf und der
Polizei Dortmund
Wie bereits unter der Lfd. Nr. 0829 berichtet, hat die Polizei Dortmund aufgrund
eines nachrichtendienstlichen Hinweises am 1.10.26 drei Personen in Gewahrsam
genommen. Das zuständige Amtsgericht erließ eine längerfristige Unterbringung im
Polizeigewahrsam gegen den Mann aus Unna. Die beiden anderen Personen konnten
das Polizeigewahrsam wieder verlassen. (siehe hierzu:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6363356 und
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6363970 )
Bei dem Mann aus Unna handelt es sich um einen 23-Jährigen, nicht wie in den
ersten Pressemeldungen veröffentlicht 33-Jährigen.
Auf Antrag der Polizei erließ das Amtsgericht Unna eine 14-tägige Verlängerung
des bereits im Langzeitgewahrsam befindlichen 23-Jährigen.
Durch die weiteren Ermittlungen der Polizei Dortmund konnte ein 19-jähriger
Beschuldigter in Hagen identifiziert werden. Nach rechtlicher Würdigung der
Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf besteht im vorliegenden Sachverhalt ein
Anfangsverdacht für den Vorwurf des Versuchs der Beteiligung (gem. § 30 Abs. 2
StGB). Hiernach wird bestraft, wer sich zur Begehung eines Verbrechens
verabredet. Im vorliegenden Fall besteht der Verdacht für ein Verbrechen nach
dem Kriegswaffenkontrollgesetz.
Am heutigen Tag (16.10.26) fanden im vorliegenden Ermittlungsverfahren weitere
Durchsuchungsmaßnahmen gegen den 19-jährigen Beschuldigten statt. Die Polizei
stellte Datenträger sicher. Die Auswertung dauert derzeit noch an. Waffen
konnten bei der Durchsuchung nicht aufgefunden werden. Die Polizei beantragte
beim zuständigen Amtsgericht für den 19-Jährigen eine längerfristige
Unterbringung im Polizeigewahrsam. Eine Entscheidung hierzu steht derzeit noch
aus.
Die weiteren Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft und der Polizei dauern
an. Aus ermittlungstaktischen Gründen können keine weiteren Informationen, die
über die Angaben in dieser Pressemitteilung hinaus gehen, erteilt werden.
Hinweis für Medienvertreter:
Presseauskünfte erteilt ausschließlich die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf.
Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie daher bitte an die
Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf unter
mailto:pressestelle@gsta-duesseldorf.nrw.de oder an Oberstaatsanwältin Alexandra
Wiese unter der Telefonnummer 0211/9016-231.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund
Theresa Stritzke
Telefon: 0231/132-1026
E-Mail: mailto:poea.dortmund@polizei.nrw.de
https://dortmund.polizei.nrw/
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Dortmund
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