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BPOLI DD: Gefängnis statt Weitereise - Bundespolizei Dresden vollstreckt zwei Haftbefehle am Hauptbahnhof |
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| 2.09.2026 12:25 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Dresden |
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Dresden (ots) - Gleich zwei gesuchte Straftäterinnen hat die Bundespolizei in
der Nacht zu Mittwoch am Hauptbahnhof Dresden festgenommen. Wegen nicht
gezahlter Geldstrafen wurden eine 34-jährige Tschechin und eine 41-jährige
Bulgarin in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz eingeliefert. Ein 31-jähriger
Begleiter konnte seine Strafe vor Ort begleichen und entging der Haft.
Am späten Dienstagabend, dem 1. September 2026, kontrollierten Einsatzkräfte der
Bundespolizeiinspektion Dresden gegen 23:55 Uhr eine 34-jährige Tschechin und
ihren 31-jährigen tschechischen Begleiter. Das Duo war zuvor mit dem Railjet aus
Prag im Dresdner Hauptbahnhof angekommen und dort ausgestiegen. Bei der
Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein
Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Chemnitz wegen Diebstahls vorlag. Zur
Abwendung der Haft war eine Geldstrafe inklusive Verfahrenskosten in Höhe von
2.449,35 Euro zu zahlen. Da die 34-Jährige diese Summe nicht aufbringen konnte,
lieferten die Beamten sie zur Verbüßung einer 80-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe
in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz ein. Ihr Begleiter war im Jahr 2023 vom
Amtsgericht Chemnitz wegen Hausfriedensbruchs rechtskräftig zu einer Geldstrafe
von 881 Euro verurteilt worden. Er konnte die Summe direkt vor Ort begleichen.
Wenig später, am Mittwochmorgen, dem 2. September 2026, gegen 03:30 Uhr,
überprüften Bundespolizisten am Dresdner Hauptbahnhof eine 41-jährige Bulgarin.
Gegen sie lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen
Subventionsbetrugs vor. Die ausstehende Geldstrafe belief sich inklusive
Verfahrenskosten auf 1.935,05 Euro. Zudem lag eine Ausschreibung der
Staatsanwaltschaft Berlin zur Vermögensabschöpfung in Höhe von 9.000 Euro gegen
die Frau vor. Da auch sie den geforderten Betrag nicht begleichen konnte, wurde
sie ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz gebracht, um dort eine
60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu verbüßen.
Rückfragen bitte an:
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Dresden
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