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München (ots) - Obwohl die Sommerferien in Deutschland noch nicht begonnen
haben, müssen Autofahrer am kommenden Wochenende mit zahlreichen Staus und
Verzögerungen rechnen. Am letzten Wochenende vor Beginn des
Sommerferien-Korridors werden viele Urlauber ohne schulpflichtige Kinder zu
Kurzreisen und Tagesausflügen aufbrechen. Hinzu kommen mehrere
Großveranstaltungen, der Ferienbeginn in Teilen Skandinaviens sowie rund 1.000
Baustellen auf deutschen Autobahnen.
Der ADAC erwartet vor allem am Samstagvormittag ein hohes Verkehrsaufkommen auf
den Strecken in die Naherholungsgebiete. Besonders betroffen sind die Routen in
Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küstenregionen und Seen. Rückreisende sorgen
jeweils am Samstag- und Sonntagabend für zusätzliche Belastungen auf den
Heimreiserouten.
Für zusätzliche Behinderungen sorgen mehrere Großveranstaltungen. So findet am
Lausitzring am Wochenende ein Lauf der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM)
statt. Auf der A13 ist deshalb insbesondere am Freitag ab Mittag sowie am
Sonntagnachmittag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Auch das Hurricane
Festival in Scheeßel dürfte auf den Anreiserouten für Verzögerungen sorgen.
Zudem finden am Sonntag, dem 21. Juni, Fahrradsternfahrten in Hamburg, Stuttgart
und Köln statt. Durch zeitweise Straßensperrungen kann es dort und in den
jeweiligen Einzugsgebieten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.
Besonders staugefährdete Autobahnen:
- A1 Fehmarn - Hamburg - Bremen - Köln
- A2 Oberhausen - Hannover - Magdeburg
- A3 Arnheim - Köln - Frankfurt sowie Passau - Linz
- A4 Aachen - Köln - Olpe sowie Chemnitz - Dresden - Görlitz
- A5 Kassel - Frankfurt sowie Karlsruhe - Basel
- A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
- A7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel sowie Ulm - Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
- A9 Berlin - Halle/Leipzig
- A10 Berliner Ring
- A13 Dresden - Schönefelder Kreuz
- A23 Hamburg - Heide
- A99 Autobahnring München
Auch auf den wichtigsten Urlaubsrouten im benachbarten Ausland müssen Reisende
mit Verzögerungen rechnen. In Österreich ist vor allem auf der West-, Pyhrn-,
Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintal/Walgau-Autobahn mit erhöhtem
Verkehrsaufkommen zu rechnen. Zusätzlich bleiben die Fernpass- und die
Arlbergstraße stauanfällig. Auf der Brennerautobahn zwischen Innsbruck und dem
Brenner können die laufenden Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke den Verkehr
zusätzlich beeinträchtigen.
In der Schweiz zählen die Autobahnen zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen
sowie die Gotthard-Route von Basel über Luzern nach Chiasso und die
San-Bernardino-Route von Bregenz nach Chiasso zu den besonders belasteten
Strecken.
In Italien ist auf der Brennerroute sowie auf den Verbindungen zwischen der
Schweizer Grenze, Mailand und Genua mit dichtem Reiseverkehr zu rechnen.
Um den Ausweichverkehr von den Autobahnen fernzuhalten, werden bei Stau auf
mehreren Strecken Abfahrtssperren eingerichtet. In Deutschland sind davon unter
anderem die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim,
Miesbach und Berchtesgadener Land, die A93 Inntalautobahn sowie die B2 und B23
im Landkreis Garmisch-Partenkirchen betroffen.
In Österreich bleiben an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen zwischen 7 und 19
Uhr zahlreiche Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land,
Kufstein, Imst und Reutte für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Der ADAC erinnert zudem daran, bei Stau oder stockendem Verkehr rechtzeitig eine
Rettungsgasse zu bilden. Dazu fahren Fahrzeuge auf der linken Spur nach links
und alle übrigen nach rechts. Die Rettungsgasse muss bereits entstehen, bevor
Einsatzfahrzeuge herannahen. Verstöße werden mit empfindlichen Bußgeldern,
Punkten in Flensburg und teilweise auch Fahrverboten geahndet.
Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de. (https://www.adac.de/)
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