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POL-ME: Halsketten gestohlen: Polizei ermittelt und warnt vor dem "Kettentrick" - 2607076 (FOTO) |
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| 27.07.2026 12:25 Uhr |
Polizei Mettmann |
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Erkrath (ots) - Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Wochen eine
Häufung des so genannten Kettentricks registriert. Hierbei entwenden
Trickbetrügerinnen und Trickbetrüger unbemerkt den hochwertigen Schmuck ihrer
Opfer. Am Samstag, 25. Juli 2026, kam es in Erkrath zu einem weiteren Fall, bei
dem eine 86-jährige Frau bestohlen wurde.
Gegen 11:20 Uhr wurde die Seniorin an der Morper Allee in Höhe der Hausnummer 1
aus einem heranfahrenden beigefarbenen Auto angesprochen. Eine noch unbekannte
Frau, die auf dem Beifahrersitz saß, fragte die 86-Jährige nach dem Weg.
Anschließend umarmte die Unbekannte die Erkratherin aus dem Wagen heraus zum
"Dank" und überreichte ihr zwei Ketten. Dabei entwendete sie unbemerkt zwei
Goldketten der Seniorin, bevor das Auto schnell davonfuhr.
Die Erkratherin beschreibt die Täterin und den Täter folgendermaßen:
Autofahrer:
- ungefähr 45 Jahre alt
- gut gekleidet
- mit europäischem Erscheinungsbild
Beifahrerin:
- ungefähr 45 Jahre alt
- circa 1,60 Meter groß
- mit dunklen kurzen Haaren
- korpulent
- gut gekleidet
- mit europäischem Erscheinungsbild
Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt:
Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Morper Allee beobachtet? Hinweise
nimmt die Polizei in Erkrath jederzeit unter 02104 9480-6450 entgegen.
So läuft der Kettentrick ab:
Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen
Schmuck tragen.
Die Kontaktaufnahme
Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt.
Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein
häufiger Vorwand ist die Bitte um eine Auskunft, beispielsweise eine
Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden
Auto heraus.
Körperliche Nähe
Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene
Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem
Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer
überrumpelt und abgelenkt werden.
Der Diebstahl
Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den
Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die
Betroffenen den Diebstahl erst später.
Die Polizei rät:
Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie,
zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt
andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem
(versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante
Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer
schnellen Fahndung zu ermöglichen.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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OTS: Polizei Mettmann
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Mettmann
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