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POL-ESW: Frau mit Schockanruf betrogen: Zeugen von Geldübergabe am Amtsgericht in Eschwege gesucht |
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| 5.06.2026 15:56 Uhr |
Polizei Eschwege |
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Eschwege (ots) - Eschwege (Werra-Meißner-Kreis):
Betrüger haben am gestrigen Donnerstagnachmittag mit einem sogenannten
Schockanruf Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro von einer Frau
aus Ringgau erbeutet. Die Unbekannten hatten ihr Opfer mit einer frei erfundenen
Geschichte über einen tödlichen Verkehrsunfall, den angeblich ihr Sohn
verursacht haben sollte, derart in Angst und Schrecken versetzt, dass sie die
Wertsachen in eine Tasche packte und damit zu dem vereinbarten Treffpunkt nach
Eschwege fuhr. Gegen 16:00 Uhr nahm dann ein angeblicher Polizeibeamter Geld und
Schmuck an sich. Die Ermittler der Kriminalpolizei Eschwege suchen nun nach
Zeugen, welche den Abholer der Wertsachen beobachtet haben oder anderweitig
Hinweise auf die Betrüger geben können.
Die Frau hatte gegen 15:00 Uhr einen Anruf auf ihrem Festnetzanschluss erhalten.
Ein Mann, der sich als Polizist vorstellte, erzählte ihr dann von dem
folgenschweren Unfall, für den der Sohn des Opfers verantwortlich sei. Nun drohe
ihm eine sofortige Gefängnisstrafe. Nur gegen Zahlung einer hohen Kaution könne
er wieder auf freien Fuß gelassen werden. Als die unter Schock stehende Dame
daraufhin angab, nicht über so viel Bargeld zu verfügen, wurde sie von dem
Betrüger am Telefon aufgefordert, zusätzlich Schmuckstücke zusammenzusuchen. Die
Wertgegenstände packte das Opfer dann in eine Tasche und fuhr auf telefonische
Anweisung des angeblichen Polizisten zum Amtsgericht Eschwege in der
Friedrich-Wilhelm-Straße. Noch während sie in ihrem Pkw saß, kam dann ein Mann
zu ihr und stellte sich ebenfalls als Polizeibeamter vor. Erst als dieser
daraufhin mit den Wertsachen unvermittelt die Flucht ergriff, flog der Schwindel
schließlich auf.
Bei dem Abholer soll es sich um einen etwa 1,70 Meter großen, jungen Mann mit
dunklerem Teint gehandelt haben, der eine Kappe und eine schwarze Jeanshose
trug. Wer am gestrigen Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich
des Übergabeortes beobachtet hat oder den Ermittlern Hinweise auf die Täter
geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 05651-9250 bei der Polizei in Eschwege
zu melden.
Rückfragen bitte an:
Daniel Kalus-Nitzbon
Pressesprecher
Tel. 0561-910 1021
Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Werra-Meißner
Niederhoner Str. 44
37268 Eschwege
Pressestelle
Telefon: + 49 561 910 1029
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/44151/6288891
OTS: Polizei Eschwege
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Eschwege
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