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BPOL NRW: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl - 40-Jähriger leistet erheblichen Widerstand |
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Essen (ots) - Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann leistete am Samstagnachmittag
des 13. Juni am Essener Hauptbahnhof erheblichen Widerstand gegen seine
Festnahme. Die Bundespolizei brachte den 40-Jährigen in eine
Justizvollzugsanstalt. Gegen 15:50 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei
auf einen 40-jährigen deutschen Staatsangehörigen aufmerksam, der sich auf einem
Parkplatz vor dem Essener Hauptbahnhof in einer verbalen Auseinandersetzung
befand. Nachdem die Beamten die Beteiligten getrennt hatten, überprüften sie
deren Personalien. Dabei stellten die Bundespolizisten fest, dass der
wohnungslose Mann durch die Staatsanwaltschaft Essen zur Festnahme
ausgeschrieben war. Dem Haftbefehl lag eine Verurteilung wegen Diebstahls
zugrunde. Das Amtsgericht Essen hatte ihn zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen
zu je 10 Euro oder ersatzweise zu 30 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt. Als die
Einsatzkräfte den Mann festnehmen wollten, versuchte er, sich der Kontrolle zu
entziehen. Die Beamten verhinderten dies und hielten den Aggressor fest.
Daraufhin schlug der 40-Jährige mehrfach um sich und versuchte erneut zu
flüchten. Die Bundespolizisten brachten den Mann zu Boden und legten ihm
aufgrund seines anhaltenden Widerstandes unter erheblichem Kraftaufwand
Handfesseln an. Anschließend führten sie ihn zur Wache. Auch auf der
Dienststelle setzte der Tatverdächtige sein aggressives Verhalten fort. Er
leistete weiterhin erheblichen Widerstand, trat mehrfach in Richtung der
eingesetzten Beamten und beleidigte diese fortlaufend. Da der Mann an beiden
Ohren blutete, forderten die Einsatzkräfte einen Rettungswagen an. Die Besatzung
untersuchte den 40-Jährigen vor Ort. Eine Behandlung in einem Krankenhaus war
nicht nötig. Nach erfolgter Belehrung gab der Tatverdächtige keine Aussage ab,
stimmte aber einem freiwilligen Atemalkoholtest zu. Dieser ergab einen Wert von
rund 2,5 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen lieferten die
Einsatzkräfte den Verurteilten gegen 18:00 Uhr in eine Justizvollzugsanstalt
ein. Die Bundespolizei leitete unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen
Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ein und sicherte die
Videoaufzeichnungen. Die eingesetzten Bundespolizisten blieben unverletzt. |
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| Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung |
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