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Frankfurt am Main (ots) - "Nachrichten verstehen, Fakten checken, Wahrheit
entdecken" war das Motto von #SchuleFürPressefreiheit vom 4. bis 8. Mai. In der
Aktionswoche konnten hessische Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse ihr
Medienwissen erweitern.
Der Anlass für #SchuleFürPressefreiheit war der Internationale Tag der
Pressefreiheit am 3. Mai. Medienprofis diskutierten mit Lerngruppen etwa über
aktuelle Themen wie Presse- und Meinungsfreiheit, Film- und Bildmanipulation,
Fake News und Gefahren im Netz. Etwa 800 Schülerinnen und Schüler in Hessen
konnten mit Medienprofis etwa aus Redaktion, Produktion oder dem Bereich
Medienbildung in Workshops und Werkstattgesprächen über Medienthemen
diskutieren, Fragen stellen und ihre Medienkompetenzen ausbauen.
Beteiligt sind das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum (DFF), die FFH
MEDIENGRUPPE, die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, der Hanauer Anzeiger, die
Hersfelder Zeitung, die Hessische/Niedersächsische Allgemeine, die Hessische
Landeszentrale für politische Bildung, Journalismus macht Schule e.V., die
Medienanstalt Hessen mit ihren Medienbildungszentren Nord und Süd, die
Mediengruppe der Offenbach-Post, das Museum für Kommunikation zusammen mit
UseTheNews und der Hessische Rundfunk.
Das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen sowie die Hessische
Lehrkräfteakademie unterstützen die Aktionstage #SchuleFürPressefreiheit. Die
Veranstaltungsreihe findet zum sechsten Mal in Hessen statt.
Ein Auszug von Programm-Höhepunkten einzelner Partner aus der Aktionswoche
Fotos zum Download stehen unter https://www.hr.de/presse/fotos-und-logos/der-hr/
zur Verfügung.
Deutsche Filminstitut & Filmmuseum (DFF)
"Das DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum beteiligte sich unter anderem mit
einem Workshop von Florian Höhr zur kritischen Medienbildung. Anhand filmischer
Beispiele wie der Mockumentary FRAKTUS und dem Spielfilm DAS MILLIONENSPIEL
wurde gezeigt, wie leicht sich Realität und Inszenierung vermischen können. Im
Austausch mit den Schülerinnen und Schülern standen Medienmanipulation,
Quellenkritik und das Zweiquellenprinzip im Mittelpunkt. Ziel war es, die
Bedeutung von Medienkompetenz und Pressefreiheit zu stärken."
FFH MEDIENGRUPPE
Der "FFH-Faktencheck", ein regelmäßiges Angebot der FFH MEDIENGRUPPE, macht
Medienkompetenz erlebbar: In einem interaktiven Seminar haben rund 60
Schülerinnen und Schüler der Musterschule aus Frankfurt sowie der Fürst
Johann-Ludwig-Schule aus Hadamar von FFH-Nachrichten-Profi Peter Toussaint
anhand von praktischen Beispielen und unterschiedlichen Techniken gezeigt
bekommen, wie sie echte von gefälschten Nachrichten unterscheiden können. Beim
Besuch im Funkhaus gab es zudem Einblicke in die modernen Sendestudios von HIT
RADIO FFH, planet radio sowie dem 80er-Radio harmony.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Medien greifbar machen - Ein Blick in unsere Videoredaktion: Die wenigsten
Schüler der siebten Klasse eines Frankfurter Gymnasiums haben an diesem Morgen
die Zeitung aufgeschlagen. Sie konsumieren Nachrichten größtenteils über Social
Media. Doch warum dauert es bis zu fünf Stunden ein 40-sekündiges TikTok-Video
für die F.A.Z. zu produzieren? Das veranschaulicht Videoredakteurin Carlotta
Roch: vom Sammeln der O-Töne über das Schreiben des Skripts bis hin zur Aufnahme
vor dem Greenscreen. Schnell wird klar, was die Jugendlichen interessiert - und
welche Formate in ihren Augen noch fehlen.
Hanauer Anzeiger
Unter dem Motto "Nachrichten verstehen, Fakten checken, Wahrheit entdecken"
haben 13 Schüler der Anton-Calaminus-Schule aus Gründau-Rothenbergen an einem
Workshop beim Hanauer Anzeiger teilgenommen. Chefredakteurin Yvonne Backhaus
Arnold und Redakteur Thorsten Becker gaben dabei ihr Wissen über den Pressecodex
und ihre Arbeit an die Schüler weiter.
Hessische Landeszentrale für politische Bildung
"Politik verstehen und mitgestalten": Im Workshop der Referentin der
Hertie-Stiftung, Julia Karnahl, stand ihr Buch "Politik verstehen und
mitgestalten" im Mittelpunkt. In den Räumen der Hessischen Landeszentrale für
politische Bildung in Wiesbaden setzten sich die rund 40 Schülerinnen und
Schüler mit politischen Grundlagen, aktuellen gesellschaftlichen Themen und
sicheren Informationsquellen auseinander. In interaktiven Übungen, Quizzen und
Gruppenarbeiten erhielten sie praxisnahe Einblicke in die Möglichkeiten
politischer Mitgestaltung und Teilhabe.
Journalismus macht Schule e.V.
Der Verein "Journalismus macht Schule" brachte Journalist:innen mit insgesamt 72
Schüler:innen aus Kassel und Offenbach ins Gespräch. In digitalen Schulbesuchen
und einem lebendigen Austausch stellten die interessierten Jugendlichen ihre
Fragen zu Pressefreiheit, Strategien gegen Desinformation und zur Arbeit als
Journalist:in. Dabei kamen sie mit der Journalistin und Moderatorin Helene
Reiner und Marcus Niehaves, Moderator von ZDF WISO, ins Gespräch. Deutlich wurde
dabei, dass journalistische Arbeit auch im Zeitalter von KI unverzichtbar bleibt
und nicht an Bedeutung verlieren wird.
Hessischer Rundfunk
Einer der Höhepunkte der Workshops des hr war das Angebot im "CREATOR ROOM -
Dein Studio - Dein Coach - Dein Content", einem Medienkompetenzstudio. Darin
stärkten Schülerinnen und Schüler der Kreisrealschule aus Bad Orb ihre
Medienkompetenzen und setzten sich kritisch mit Wirkungen und Effekten von
sozialen Medien auseinander. Die Jugendlichen lernten von Medienprofis anhand
welcher Kriterien sie Fake News erkennen können. Sie erstellten außerdem eigene
journalistische Beiträge und erfuhren, was diese in der Produktion, Recherche
und Wirkung von Fake News unterscheidet.
Medienanstalt Hessen
"Fake it yourself" - unter diesem Motto konnten sich Schülerinnen und Schüler
während ganztägiger Workshops des Medienbildungszentrums Süd der Medienanstalt
Hessen mit dem Thema "Desinformation" auseinandersetzen. Medienpädagogisch
angeleitet lernten die Jugendlichen, wie sich durch gezielten, manipulativen
Filmschnitt innerhalb kürzester Zeit irreführende Inhalte und
Falschinformationen erstellen lassen. Ergänzend stand eine Referentin der
Hessischen Landeszentrale für politische Bildung den Jugendlichen für ein
Expertengespräch zur Verfügung.
Die Hersfelder Zeitung bot den Workshop "So entsteht eine Lokalzeitung" an, die
Hessische/Niedersächsische Allgemeine gab Einblick in die Themen "Wenn
Lokaljournalisten weg sind, bekommt die Demokratie Fieber" und "Alles nur fake",
die Mediengruppe der Offenbach-Post vermittelte Kenntnisse in die
"Medienkompetenz heute!" und das Museum für Kommunikation erklärte zusammen mit
UseTheNews "Woher kommen eigentlich die Nachrichten?".
Zur hr-Presseseite (https://www.hr.de/presse/index.html)
Pressekontakt:
Pressereferent
Sebastian Hübl
Telefon: 069 155 3789
E-Mail: mailto:sebastian.huebl@hr.de
HERAUSGEBER
Hessischer Rundfunk
Kommunikation
Tel.: 069 155 3500
E-Mail: mailto:kommunikation@hr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/177784/6271649
OTS: HR Hessischer Rundfunk
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