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Bundespolizeidirektion München: "Tag der Haftbefehle" bei Grenzkontrollen am Donnerstag (FOTO) |
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| 4.09.2026 14:25 Uhr |
Bundespolizeidirektion München |
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Freilassing (ots) - Am gestrigen Donnerstag (3. September) verzeichnete die
Bundespolizeiinspektion Freilassing im Rahmen der grenzpolizeilichen Kontroll-
und Fahndungsmaßnahmen zahlreiche Treffer. Neben mehreren unerlaubten Einreisen
stellten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße gegen das Waffenrecht sowie
diverse Haftbefehle fest.
Kurz nach Mitternacht kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang auf der
A8 einen 36-jährigen Deutschen als Insassen eines Reisebusses. Die
fahndungsmäßige Überprüfung ergab einen Sicherungshaftbefehl der
Staatsanwaltschaft Erfurt wegen Körperverletzung. Die Bundespolizei führte den
36-Jährigen zwischenzeitlich dem zuständigen Richter vor.
Wenig später erfolgte an der Autobahn die Kontrolle eines weiteren Reisebusses
und die Bundespolizisten überprüften einen 39-jährigen kroatischen
Staatsangehörigen. Gegen den Mann lag ein Vollstreckungshaftbefehl der
Staatsanwaltschaft Ulm wegen gefährlicher Körperverletzung vor. Darüber hinaus
bestand gegen ihn ein Einreise- und Aufenthaltsverbot. Die Bundespolizei
verhaftete den Mann und wies ihn anschließend nach Österreich zurück.
Im selben Reisebus kontrollierten die Einsatzkräfte eine 29-jährige kroatische
Staatsangehörige, gegen die ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft
Wuppertal wegen schweren Bandendiebstahls vorlag. Die 29-Jährige wurde in eine
Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Im Laufe des Tages stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei weitere
Vollstreckungshaftbefehle in der Kontrollstelle auf der A 8 fest. Gegen einen
29-jährigen rumänischen Staatsangehörigen lag ein Haftbefehl wegen versuchten
Betrugs vor. Die von der Staatsanwaltschaft Freiburg geforderte Geldstrafe in
Höhe von 1.200 Euro konnte er nicht begleichen. Die Bundespolizisten lieferten
den Mann daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Am Abend wurde ein türkischer Staatsangehöriger festgenommen. Gegen den
41-Jährigen lag ein Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft
Wiesbaden vor. Da er die Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro nicht begleichen
konnte, wurde auch dieser Mann von der Bundespolizei in eine
Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Und auch am Bahnhof Freilassing stellten die Bundespolizisten eine Person fest,
die mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten kontrollierten einen aus
Österreich kommenden 39-jährigen Algerier. Der Mann wies sich mit einer
Haftbestätigung aus Österreich aus. Bei der Überprüfung stellte sich heraus,
dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Hausfriedensbruchs vorlag. Da
der 39-Jährige keine gültigen Ausweisdokumente vorweisen konnte, bestand darüber
hinaus der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise entgegen eines
bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots der Bundesrepublik Deutschland. Der
Mann wurde festgenommen und nach Österreich zurückgewiesen.
Insgesamt registrierte die Bundespolizeiinspektion Freilassing am vergangenen
Donnerstag rund 20 Fahndungstreffer, davon sieben Haftbefehle.
Rückfragen bitte an:
Elisabeth Sklorz
Telefon: 08654 7706-106
Fax: 08654 7706-199
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf.
Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von insgesamt 225
Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und Haltepunkte in den
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion mit einem
Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Neben dem Inspektionssitz
in Freilassing besteht ein weiterer Standort beim Bundespolizeirevier
in Mühldorf am Inn.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6345714
OTS: Bundespolizeidirektion München
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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