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POL-GS: Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeiinspektion Goslar (FOTO) |
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| 15.04.2026 14:10 Uhr |
Polizeiinspektion Goslar |
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Goslar (ots) - Die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 weist eine
Gesamtzahl von 3506 polizeilich aufgenommene Verkehrsunfälle auf und ist im
Vergleich zum Vorjahr (3485) leicht gestiegen.
Dabei wurden 3112 Unfälle oder 0,6 Prozent mehr im qualifizierten Verfahren als
im Jahr 2024 aufgenommen. Die Anzahl der Unfallaufnahmen im vereinfachten
Verfahren (VEV) war dabei mit insgesamt 394 Unfallaufnahmen auf dem Niveau des
Vorjahres. Die beiden Verfahren zur Verkehrsunfallaufnahme werden im beigefügten
Dokument näher ausgeführt.
Waren im Jahr 2024 insgesamt zehn Unfalltote auf den Straßen im Landkreis Goslar
zu beklagen, sank die Zahl im Jahr 2025 auf sieben Personen, die bei einem
Unfallgeschehen zu Tode gekommen sind.
Während die Zahl der getöteten Personen gesunken ist, stieg die Anzahl der durch
Verkehrsunfälle Schwerverletzten an. Wurden im Jahr 2024 insgesamt 109 Personen
schwer verletzt, stieg diese Zahl im Berichtsjahr um 7,3 Prozent auf nunmehr 117
Personen an. Als schwerverletzt gilt, wer infolge des Unfallgeschehens für
mindestens 24 Stunden stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wird.
Die Zahl der Leichtverletzten sank hingegen um 7,6 Prozent mit 501 Personen im
Vorjahr auf 462 Personen in 2025.
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit schweren Folgen (Unfälle mit tödlichen
oder schweren Verletzungen) ist im Vergleich nahezu gleichbleibend. In der
Entwicklung stieg diese Zahl von 108 Unfällen im Jahr 2024 auf 109 Unfälle (plus
0,9 Prozent) lediglich gering an.
Die Anzahl der Wildunfälle erhöhte sich um 7,3 Prozent von 457 auf 490 im Jahr
2025.
Dass unter den in 2025 insgesamt sieben tödlich Verunglückten alleine fünf
Motorradfahrende waren, zeigt deutlich auf, dass neben der präventiven
Verkehrssicherheitsarbeit die Intensivierung der polizeilichen Kontrollen
unerlässlich ist. Am vergangenen Mittwoch ereignete sich zum Saisonstart bereits
der erste Verkehrsunfall mit Motorradbeteiligung im Okertal, bei dem sich der
Fahrer sowie seine Sozia schwere Verletzungen zuzogen.
Im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative "Sicher durch den Harz", in der die
Polizeiinspektion Goslar jetzt für 2026 den Staffelstab aus Sachsen-Anhalt
erhielt, werden neben Großkontrollen an den Wochenenden auch anlassbezogene
Kontrollaktionen im täglichen Dienst stattfinden.
Dabei werden auch neue Mess- und Videotechniken zum Einsatz kommen, um illegale
Rennen gerichtsfest zu dokumentieren. Den Beteiligten an solchen illegalen
Straßenrennen drohen dann nicht nur Strafverfahren mit empfindlichen Strafen,
sondern auch der Verlust der Fahrerlaubnis sowie die Beschlagnahme ihrer
Kraftfahrzeuge. Überhöhte Geschwindigkeit ist seit langen Jahren die
Hauptunfallursache auf den Straßen im Landkreis Goslar.
Rückfragen bitte an:
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeiinspektion Goslar
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