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POL-NB: Drei Motorradfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs |
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| 12.08.2026 15:55 Uhr |
Polizeipräsidium Neubrandenburg |
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Greifswald (ots) - In der Nacht zum heutigen Mittwoch, dem 12. August 2026,
stellten Polizeibeamte kurz nach Mitternacht im Rahmen ihrer Streifentätigkeit
drei Motorradfahrer fest, die augenscheinlich mit deutlich überhöhter
Geschwindigkeit und dicht beieinander auf der Hans-Beimler-Straße in Greifswald
unterwegs waren.
Wenig später konnten die drei Motorradfahrer an der Einmündung Anklamer
Straße/Karl-Liebknecht-Ring mit laufenden Motoren festgestellt werden. Als sich
die Polizeibeamten mit ihrem Streifenwagen näherten, fuhren die drei Männer
erneut mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Südbahnhof davon.
Trotz einer Geschwindigkeit von etwa 110 bis 120 km/h mit dem Funkstreifenwagen
vergrößerte sich der Abstand zu den Motorrädern. Die Geschwindigkeit der
Motorradfahrer wird daher auf etwa 120 bis 140 km/h geschätzt.
Im weiteren Verlauf fuhren die drei Motorradfahrer augenscheinlich in Richtung
Lomonossowallee und schließlich auf das Gelände einer Tankstelle. Dort konnten
die Beamten die Fahrer anhalten. Ein 25-jähriger deutscher Staatsangehöriger kam
der Aufforderung, von seinem Motorrad abzusteigen, zunächst nicht nach und
versuchte, sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen.
Im Rahmen der weiteren Maßnahmen konnten die beiden anderen Motorräder durch
einen weiteren Streifenwagen hinter einer Waschanlage festgestellt werden. Bei
den Fahrern handelte es sich um einen 20-jährigen und einen 24-jährigen
deutschen Staatsangehörigen. Die Führerscheine des 20- und des 25-Jährigen
wurden beschlagnahmt. Der 24-Jährige führte seinen Führerschein nicht mit. Allen
drei Männern wurde die Weiterfahrt beziehungsweise das Führen von
Kraftfahrzeugen untersagt.
Gegen die drei Motorradfahrer wird nun wegen des Verdachts eines verbotenen
Kraftfahrzeugrennens ermittelt.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor derartigen
Fahrmanövern. Deutlich überhöhte Geschwindigkeiten im öffentlichen
Straßenverkehr gefährden nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch alle anderen
Verkehrsteilnehmer. Wer sich ein Rennen liefert, nimmt schwere Unfälle und damit
mögliche gravierende Folgen für andere Menschen billigend in Kauf.
Rückfragen bitte an:
Für Medienvertreter:
Juliane Boutalha
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Neubrandenburg
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