Hage
Top-News
Hage, Flecken
Fläche: 16,62 km²
Einwohner: 5.846
PLZ: 26524
|
POL-HA: Bilanz der Hagener Polizei zur Speedweek: 1159 Temposünder in einer Woche |
 |
| 20.04.2026 15:41 Uhr |
Polizei Hagen |
|
|
Hagen (ots) - In der sogenannten ROADPOL "Speedweek" fanden in der vergangenen
Woche europaweit verstärkt Geschwindigkeitskontrollen statt. Auch die Hagener
Polizei setzte den Fokus auf Verkehrssünder. In der gesamten Woche stellten die
Einsatzkräfte im Stadtgebiet 1159 Tempo-Verstöße fest.
So führten Polizisten beispielsweise am Mittwoch (15.04.)
Geschwindigkeitsmessungen auf der Volmestraße durch. Die überwiegende Anzahl der
Fahrzeugführer hielt dort die vorgegebenen 50 km/h ein - insgesamt konnten nur
sieben Verstöße festgestellt werden. Allerdings waren hierbei vier Personen
besonders schnell unterwegs. Das erste Fahrzeug war ein Mitsubishi, der mit 87
km/h gemessen wurde. Den 42-jährigen Fahrer erwarten neben einem Bußgeld in Höhe
von 260 Euro und zwei Punkten in der "Verkehrssünderdatei" noch ein einmonatiges
Fahrverbot. Den zweiten festgestellten Geschwindigkeitsverstoß beging ein
28-jähriger Fahranfänger, der mit seiner Familie unterwegs war. Der BMW-Fahrer
wurde mit 80 km/h gemessen und muss neben dem Bußgeld mit einem kostspieligen
Aufbauseminar und der Verlängerung seiner Probezeit rechnen. Es folgten
anschließend noch ein 38-jähriger Hagener mit 75 km/h und ein 41-jähriger
Hagener, der ebenfalls in einem BMW mit 73 km/h in der 50er-Zone unterwegs war.
Am Donnerstag fuhr dann ein Autofahrer auf der Osemundstraße mit 118 km/h durch
die 50er-Zone. Nach Abzug der Toleranz von 3 km/h fuhr er demnach 65 km/h zu
schnell. Es wird ein Bußgeldbescheid folgen: 600 Euro, 2 Punkte in Flensburg und
2 Monate Fahrverbot. Die Beamten trafen zudem Am Sportpark im Bereich des
dortigen Spielplatzes (Zone 30 auf einen 37-jährigen Hagener, der mit seinem
hochmotorisierten AMG die Geschwindigkeit um 31 km/h überschritt. Ihm drohen nun
260 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.
Bei Geschwindigkeitskontrollen am Sonntag (19.04.) wurden in der Zeit zwischen
11-14 Uhr auf der Verbandstraße 163 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. 19
Fahrerinnen und Fahrer davon werden mit mindestens 100 Euro Bußgeld rechnen
müssen. Eine Vielzahl aber wird mit mehr als 200 Euro Bußgeld rechnen müssen
(mehr als 31 km/h zu schnell, abzüglich der Toleranz). Der traurige
Spitzenreiter war ein BMW, der in Richtung Hohenlimburg unterwegs war und mit 91
km/h gemessen wurde. Auch in der Osemundstraße war am Sonntag jedes zweite
gemessene Fahrzeug zu schnell. Jedes dritte Fahrzeug davon war derart schnell,
dass 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen folgen werden. Die festgestellten Verstöße
zeigen, wie wichtig Kontrollen durch die Polizei sind. Das Ziel ist die Erhöhung
der Verkehrssicherheit und der Schutz von Leben. Die Hagener Polizei warnt in
diesem Zusammenhang noch einmal deutlich vor den Gefahren von zu schnellem
Fahren und zeigt "Null Toleranz".
Denn Raser gefährden die Sicherheit anderer Menschen und stehen deshalb im Fokus
der Polizei. Wer rast, muss zum Beispiel damit rechnen, dass der Führerschein
und das Fahrzeug beschlagnahmt werden. Straßen sind keine Rennstrecken und kein
geeigneter Ort zum Kräftemessen oder zur Selbstdarstellung! Wer an einem
verbotenen Rennen teilnimmt, begeht eine Straftat. Wird dabei ein Mensch
getötet, droht Raserinnen/Rasern eine Anklage wegen Mordes. Denn unabhängig von
der Frage, wer den Verkehrsunfall verursacht hat, entscheidet die
Geschwindigkeit über die Folgen. Hier kann es schnell um Leben oder Tod gehen.
(arn)
Rückfragen bitte an:
Polizei Hagen
Pressestelle
Telefon: 02331 986 15 15
E-Mail: pressestelle.hagen@polizei.nrw.de
Homepage: https://hagen.polizei.nrw
Facebook: https://www.facebook.com/Polizei.NRW.HA
X: https://twitter.com/polizei_nrw_ha
Instagram: http://www.instagram.de/polizei.nrw.ha
WhatsApp-Kanal: https://url.nrw/WhatsAppPolizeiNRWHagen
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6258953
OTS: Polizei Hagen
|
|
Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Hagen
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
|