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POL-HA: Polizisten ahnden bei direktionsübergreifendem Kontrolleinsatz diverse Verstöße (FOTO)

18.06.2026 15:25 Uhr Polizei Hagen

Hagen (ots) - Im Rahmen eines direktionsübergreifenden Kontrolleinsatzes setzte die Hagener Polizei am Mittwoch (17.06.) den Fokus auf die Verhinderung von Verkehrsunfällen sowie auf die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Bereich des Hagener Hauptbahnhofs. Polizisten der Direktionen Verkehr und Gefahrenabwehr/Einsatz führten zahlreiche Kontrollen am Graf-von-Galen-Ring, der Bahnhofhinterfahrung, der Wehringhauser Straße und der Eckeseyer Straße durch und ahndeten Straftaten sowie Verstöße.

Die Bilanz:

16 Personen wurden mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen und erhielten ein Verwarngeld. 12 Personen waren nicht angeschnallt, ebenfalls 12 Verkehrsteilnehmer bedienten ein Handy während der Fahrt. Während der Kontrollen stoppten die Beamten ein Fahrzeug mit einem Mangel an der Beleuchtungsanlage. Zwei Fahrer führten ihre Fahrerlaubnis nicht mit. Auch 18 Fußgänger mussten aufgrund von Verstößen ein Verwarngeld bezahlen.

Auch auf die ordnungsgemäße Sicherung von Ladung achteten die Beamten - mit Erfolg. In zwei Fällen war Ladung nicht richtig gesichert. Auf der Wehringhauser Straße hielten die Einsatzkräfte einen Pritschenwagen an, der mit Erdaushub beladen war. Beim Wiegen stellte sich heraus, dass eine Überladung von 45 Prozent vorlag. Der 28-jährige Fahrer sowie der Halter des Wagens erhielten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Beide erwarten ein Bußgeld in Höhe von 235 Euro und jeweils ein Punkt in Flensburg. Auch ein weiteres Fahrzeug konnte gestoppt werden, das überladen war. In diesem Fall wurde ebenfalls eine Anzeige gefertigt.

Bei zwei Personen verliefen während der Kontrolle freiwillige Drogenvortests positiv. Die Betroffenen mussten eine Blutprobe abgeben und erhielten eine Anzeige. Zudem erhielt ein 32-jähriger Hagener, der mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war, eine Anzeige aufgrund des Verdachts der Fahrt unter Drogeneinfluss. In seinen Sachen konnten augenscheinlich Betäubungsmittel gefunden werden. Bei einer Überprüfung der Höchstgeschwindigkeit seines Kleinkraftrads stellte sich auf dem Rollenprüfstand zudem heraus, dass das Fahrzeug zu schnell war. Er erhielt Strafanzeigen aufgrund des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eine Strafanzeige aufgrund des Drogenfunds.

Gegen 11.20 Uhr flüchtete ein Fahrzeug von der Kontrollstelle. Die Beamten wurden auf ein Kleinkraftrad aufmerksam, bei dem unter anderem ein Blinker beschädigt war. Ein Polizist forderte den Fahrer mit deutlichen Anhaltesignalen, Gesten sowie durch laute Zurufe mehrfach zum Stoppen auf. Der Fahrer ignorierte die Anweisungen jedoch und flüchtete. Hierbei nutze er absichtlich Wege, die mit einem Streifenwagen nicht befahrbar waren. Die Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug zunächst wieder am Graf-von-Galen-Ring in Fahrtrichtung Wehringhausen einholen. Dort stand der Mann an einer roten Ampel. Als die Polizisten den Streifenwagen vor ihm positionieren wollten, beschleunigte er abrupt, wich den Polizisten mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit aus und entzog sich erneut der Kontrolle. Die Flucht setzte der Mann mit einer besonders rücksichtslosen, grob verkehrswidrigen und gefährdenden Fahrweise durch den Bereich der Innenstadt fort. Er missachtete Verkehrsregeln, befuhr unzulässige Verkehrsbereiche und nahm erhebliche Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer in Kauf. Dem Fahrer gelang es durch das Umfahren von Pollern, das die Beamten die Verfolgung schlussendlich nicht mehr fortsetzen konnten. Stellenweise versuchte ein Beamter die Verfolgung zu Fuß fortzusetzen. Die Ermittlungen dauern an. Bei weiteren Ermittlungen über das am Fahrzeug angebrachte Kennzeichen stellte sich heraus, dass dieses im Märkischen Kreis entwendet worden war. Die Ermittlungen bezüglich der Identität des flüchtigen Fahrers dauern an.

Die integrativen Kontrollen, die wesentlich zur Verkehrssicherheit beitragen und Leben schützen, wurden von der Bevölkerung positiv wahrgenommen. Die Polizei Hagen plant bereits weitere Einsätze dieser Art. (arn)

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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Hagen
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