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POL-HRO: 37.000 Euro an Schockanrufer übergeben - Polizei sucht Zeugen |
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| 24.07.2026 15:11 Uhr |
Polizeipräsidium Rostock |
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Hagenow/Boizenburg (ots) - Nachdem die Polizei bereits am Dienstagnachmittag vor
Schockanrufen im Raum Zarrentin gewarnt hatte, wurden später zwei weitere
Betrugsfälle der Polizei angezeigt. In beiden Fällen übergaben die Geschädigten
insgesamt 37.000 Euro an die Täter.
Nach bisherigen Erkenntnissen riefen die bislang unbekannten Täter am
Dienstagnachmittag bei zwei russischsprachigen Senioren an. Sie gaben sich
zunächst als deren Töchter aus und behaupteten, einen Verkehrsunfall verursacht
zu haben, bei dem eine schwangere Frau schwer verletzt worden sei. Für eine
angeblich notwendige Operation müsse nun umgehend Bargeld bereitgestellt werden.
Im weiteren Verlauf übernahmen vermeintliche Krankenhausmitarbeiter und
Polizeibeamte das Gespräch. Unter dem Vorwand der dringenden medizinischen
Versorgung erkundigten sie sich gezielt nach vorhandenen Bargeldbeständen und
veranlassten eine sofortige Geldübergabe. Die Täter hielten die Geschädigten bis
zur Übergabe des Bargeldes ununterbrochen am Telefon und setzten sie dabei
massiv unter psychischen Druck.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten zwei Tatverdächtige beschrieben werden, die
mit der Tat in Hagenow in Verbindung stehen könnten.
Der erste Tatverdächtige wird auf etwa 30 Jahre geschätzt und soll rund 1,65
Meter groß gewesen sein. Er hatte eine muskulöse Statur, ein rundes Gesicht mit
schwarzem Vollbart sowie einen dunklen Teint. Bekleidet war er mit einem
schwarzen T-Shirt und einer dunklen Jeans.
Der zweite Tatverdächtige soll zwischen 30 und 40 Jahre alt sowie etwa 1,80
Meter groß gewesen sein. Er hatte eine schlanke Statur, ein schmales, bartloses
Gesicht und trug ein weißes Hemd beziehungsweise Poloshirt.
Beide Männer sollen sich am Dienstag zwischen 16:00 Uhr und 17:30 Uhr im Bereich
der Heinrich-Mann-Straße in Hagenow aufgehalten haben.
Die Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen wegen des Verdachts des Betruges.
Ein Tatzusammenhang kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den beschriebenen Personen oder zu
den Taten geben können, sich bei der Polizei in Hagenow unter 03883 6310 oder
bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Felix Zgonine
Telefon: 03874 411-305
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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OTS: Polizeipräsidium Rostock
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Rostock
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