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Hamburg (ots) - Expertin für Altersvorsorge Melanie Jura kritisiert Empfehlungen
der Alterssicherungskommission // Säulenübergreifende Reform der Altersvorsorge
und eine stärkere Berücksichtigung der betrieblichen Altersversorgung konsequent
zusammendenken
Am heutigen Dienstag übergab die im Dezember 2025 einberufene
Alterssicherungskommission ihre Empfehlungen für eine mögliche Rentenreform an
die Bundesregierung.
Nach aktuellem Sachstand konzentriert sich der Bericht der Kommission vor allem
auf die gesetzliche Rente. Unterschiedliche Gruppen hatten im Vorfeld kritisch
angemerkt, dass die weiteren Säulen der Altersversorgung in Deutschland nicht
vergessen werden dürfen. Auch nach Ansicht von Melanie Jura, Vorständin der
Hamburger Pensionsverwaltung eG (HAPEV), kommt der betrieblichen
Altersversorgung (bAV) als zweiter Säule bislang zu wenig Aufmerksamkeit zu.
Jura stellt die starre Ausrichtung der Empfehlungen infrage: "Deutschland
braucht eine säulenübergreifende Rentenreform, die gesetzliche Rente,
betriebliche Altersversorgung und private Vorsorge sinnvoll miteinander
verzahnt." Weiterhin werde der Fokus zu stark auf Einzelmaßnahmen gelegt - wie
bei der staatlichen Förderung befristeter Auszahlungspläne mit Steuermitteln -
und zu wenig auf die langfristige Stabilität des gesamten
Alterssicherungssystems, so die Expertin für Altersvorsorge.
Anders als viele Stimmen in der rentenpolitischen Debatte kennt Melanie Jura
zentrale Herausforderungen aus ihrer täglichen Praxis. Im regelmäßigen Austausch
mit Unternehmen, Beschäftigten und Sozialpartnern erfährt sie aus erster Hand,
was vielerorts von der Politik erwartet wird. Die HAPEV arbeitet für namhafte
Unternehmen wie Coca-Cola, Deichmann, Hochland oder Metro und zählt zu den
größten bAV-Dienstleistern in Deutschland. Aufgrund ihrer langjährigen und
umfassenden Berufserfahrung ist Melanie Jura in der betrieblichen
Altersversorgung gut vernetzt und kennt dabei die Wünsche und Bedürfnisse der
Branche.
Auch für Jura führt kein Weg an einer stärkeren kapitalgedeckten Altersvorsorge
vorbei. Insbesondere in der betrieblichen Altersvorsorge hätten sich Produkte
über Jahrzehnte als bewährte Form kapitalgedeckter Vorsorge etabliert. Sie
gewähren lebenslange Leistungen, sichern das Langlebigkeitsrisiko kollektiv ab
und orientieren sich unmittelbar an den Interessen von Beschäftigten und
Arbeitgebern. "Wenn die Rentenreform den Lebensstandard im Alter sichern soll,
braucht Deutschland mehr denn je eine starke zweite Säule", so Melanie Jura.
Mit ihrer Expertise an der Schnittstelle von Rentenpolitik, betrieblicher
Altersversorgung, Generationengerechtigkeit und täglicher Praxis gehört Melanie
Jura zu den profilierten Stimmen in der aktuellen Reformdebatte. Sie steht
Medien als Ansprechpartnerin für Fragen zur Zukunft der Alterssicherung, zur
Rolle der Kapitaldeckung sowie zu den Auswirkungen geplanter Reformen zur
Verfügung.
Über die HAPEV:
Die Hamburger Pensionsverwaltung eG (HAPEV) ist ein Full-Service-Dienstleister
für die betriebliche Altersvorsorge und gehört zu den größten Verwaltungen
deutscher Pensionseinrichtungen. Das Social-Profit-Unternehmen bietet umfassende
Expertise in den Bereichen Direktzusagen, Pensions- und Unterstützungskassen
sowie Pensionsfonds.
Mit rund 200 Beschäftigten am Standort Hamburg betreut die HAPEV die
Altersvorsorge von über 4.000 Mitgliedsunternehmen, darunter namhafte Firmen wie
Coca-Cola, Deichmann, REWE, Ferrero und Saturn. Insgesamt verwaltet das
Unternehmen mehr als eine Million Vorsorge- und Rentenkonten.
Das Leistungsspektrum reicht von der Fremdverwaltung von Einrichtungen und deren
Beständen über die Komplettübernahme, einschließlich der Bestellung des
Vorstands, bis hin zur Übernahme sämtlicher oder einzelner Funktionen. Darüber
hinaus bietet die HAPEV Beratungsleistungen in der Versicherungs- und
Finanzmathematik sowie Beratung bei der Neu- und Umgestaltung betrieblicher
Versorgungssysteme.
Zu den verwalteten Pensionseinrichtungen gehören unter anderem die Hamburger
Pensionskasse von 1905 VVaG (HPK) und die Hamburger Pensionsrückdeckungskasse
VVaG (HPR). Mit mehr als 800.000 Mitgliedern ist die HPK die größte
Firmenpensionskasse auf Gegenseitigkeit in Deutschland. Traditionell liegt ihr
Schwerpunkt auf den Branchen Handel sowie Nahrungs- und Genussmittel.
Aus dieser breiten Expertise in der betrieblichen Altersversorgung hat sich die
HAPEV in den vergangenen fast 30 Jahren zu einem führenden Pensionsverwalter
entwickelt. Heute bedient das Team in Hamburg alle Branchen. Als
Versorgungseinrichtungen großer Unternehmen stehen die zur Swiss Re gehörende
Frankona Pensionskasse, die zur Deutschen Bahn gehörende Schenker Pensionskasse,
die Continental- und die Phoenix Pensionskasse aus dem Continental-Konzern sowie
die MER-Pensionskasse (TUI, DER) unter ihrer Verwaltung.
Pressekontakt:
Hamburger Pensionsverwaltung eG
Andre Detjens
Manager Unternehmenskommunikation
Telefon: (+49) 40 / 28 01 45-452
E-Mail: mailto:a.detjens@hapev.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/101487/6300196
OTS: Hamburger Pensionsverwaltung e.G.
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