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Hamburg (ots) - Zeiten: Mai 2026; Orte: Hamburger Stadtgebiet
Im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" überprüften Hamburger
Einsatzkräfte fokussiert Verkehrsteilnehmende und Fahrzeuge hinsichtlich
technischer Mängel und ruhender Verkehr.
Bei den stationären und mobilen Verkehrskontrollen im vergangenen Monat
überprüften über 1.430 Bedienstete der Polizei Hamburg insgesamt 3.892 Fahrzeuge
und 3.183 Personen.
Im Einzelnen leiteten die Polizistinnen und Polizisten unter anderem folgende
Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:
Kraftfahrzeugführende:
Straftaten
- 23 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
- 14 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol
- 7 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln
- 78 x sonstige Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
- 8.034 x Verstöße im ruhenden Verkehr
- 138 x Verstöße aufgrund technischer Mängel
- 328 x verbotswidrige Handynutzung
- 200 x Missachtung roter Ampeln
- 24 x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel
- 257 x Geschwindigkeitsverstöße
- 151 x verbotswidriges Wenden/Abbiegen
- 54 x Missachtung der Anschnallpflicht
- 18 x Fahren auf Gehwegen
- 15 x Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert
- 836 x sonstige Ordnungswidrigkeiten
E-Scooter-Nutzende:
Straftaten
- 6 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol
- 1 x Fahren unter dem Einfluss von Drogen
- 16 x sonstige Straftaten
Ordnungswidrigkeiten
- 91 x zu zweit auf einem E-Scooter
- 6 x Missachtung roter Ampeln
- 43 x Fahren auf Gehwegen
- 5 x verbotswidrige Handynutzung
- 2 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln
- 17 x Benutzung der falschen Radwegseite
- 83 x Verstöße im ruhenden Verkehr
- 10 x sonstige Ordnungswidrigkeiten
Fahrradfahrende:
Ordnungswidrigkeiten
- 201 x Missachtung roter Ampeln
- 82 x verbotswidrige Handynutzung
- 54 x Benutzung der falschen Radwegseite ("Geisterradler")
- 67 x Fahren auf Gehwegen
- 3 x verbotswidriges Wenden/Abbiegen
- 34 x sonstige Ordnungswidrigkeiten
Zu Fuß Gehende:
Ordnungswidrigkeiten
- 12 x Missachtung roter Ampeln
Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte insgesamt 215 Mängelmeldungen - zum
Beispiel wegen nicht mitgeführter Papiere oder technischer Mängel - aus und
ordneten insgesamt 70 Blutprobenentnahmen an.
Außerdem führten die Beamtinnen und Beamten, insbesondere der
Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6), im Rahmen von "Hamburg gibt
8!" über 300 präventive Bürgergespräche zu dem genannten Schwerpunkt.
Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen im Rahmen der
Konzeption "Mobil. Aber sicher!" durchführen.
Im Juni liegt der Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrskontrollen auf den
Bereichen Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen und die Missachtung
roter Ampeln.
Alkohol, Drogen und andere berauschende Mittel beeinträchtigen nachweislich die
kognitiven und motorischen Fähigkeiten, ein Fahrzeug im öffentlichen
Verkehrsraum sicher zu führen. Neben der Minderung, Verkehrssituationen zum
Beispiel hinsichtlich Geschwindigkeit und Entfernung adäquat einzuschätzen, ist
auch die Reaktionsfähigkeit signifikant herabgesetzt. Im Jahr 2025 ist die Zahl
der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss in Hamburg um 2,4 Prozent auf 764
gesunken. Hierbei wurden 410 Personen verletzt, drei Menschen kamen ums Leben.
Besonders betroffen sind E-Scooter-Fahrende (+19,2 %), Radfahrende (+21,4 %) und
Lkw-Fahrende (+23,1 %), während die Zahlen bei Pkw-Fahrenden (-14,7 %) und
Fußgängerinnen und Fußgängern (-36,4 %) rückläufig sind. Die Zahl der Unfälle
unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel blieb mit 250 nahezu konstant,
die Zahl der Verletzten sank um 13,6 Prozent. In 62 Prozent dieser Fälle wurde
eine THC-Beeinflussung festgestellt. Besonders auffällig ist der Anstieg der
Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen unter Drogeneinfluss um 19,3 Prozent auf
130 Fälle gewesen.
Die Missachtung des Rotlichts ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen für
Verkehrsunfälle mit verunglückten Personen, bei denen insbesondere die Gruppe
der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden zum Teil schwerste Verletzungen
erleiden. Allerdings missachten Radfahrende, zu Fuß Gehende und die
eKF-Nutzenden nicht selten selbst rote Ampeln. Im Jahr 2025 wurden insgesamt
22.720 Rotlichtverstöße erfasst, davon wurden 2.609 durch die ungeschützten
Verkehrsteilnehmenden verursacht. Insgesamt wurden in diesem Zusammenhang 522
Verkehrsunfälle erfasst, wovon 414 Unfälle durch Kraftfahrzeugführende
verursacht wurden.
Mx.
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