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POL-HH: 260726-1. Erste Erkenntnisse und Zeugenaufruf nach tödlicher Auseinandersetzung in Hamburg-Farmsen-Berne |
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| 26.07.2026 18:40 Uhr |
Polizei Hamburg |
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Hamburg (ots) - Tatzeit: 25.07.2026, 22:47 Uhr
Tatort: Hamburg-Farmsen-Berne, Berner Heerweg, U-Bahnhof Berne
Gestern Abend kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen vier Männern, bei der
einer von ihnen tödlich und ein weiterer zunächst lebensbedrohlich verletzt
wurde. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Den bisherigen Erkenntnissen der Strafverfolgungsbehörden zufolge kam es gestern
Abend im Bereich des U-Bahnhofs Berne zu einer Auseinandersetzung zwischen vier
Männern. Dabei soll es nach jetzigem Stand auch zu Schussabgaben mittels einer
Schreckschusswaffe gekommen sein.
Im Verlauf der Auseinandersetzung erlitten ein 24-Jähriger sowie ein 19-Jähriger
lebensbedrohliche Stichverletzungen. Rettungswagenbesatzungen transportierten
beide unter Begleitung von Notärzten in Krankenhäuser. Der 24-Jährige erlag dort
wenig später seinen schweren Verletzungen, der Zustand des Jüngeren hat sich
nach einer Notoperation stabilisiert.
Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehr als einem Dutzend
Funkstreifenwagenbesatzungen führten - auch aufgrund von Hinweisen durch
Zeuginnen und Zeugen - zu der vorläufigen Festnahme eines 22-jährigen
ungarischen Staatsangehörigen, der sich mit einem Taxi vom Tatort entfernt
hatte. Gegen ihn wird aktuell wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das
Waffengesetz ermittelt.
Die Maßnahmen zur Identifizierung des vierten Beteiligten laufen derzeit noch.
Ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die
psychosoziale Akutbetreuung von Zeuginnen und Zeugen sowie Angehörigen.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) führte die ersten Ermittlungen am Tatort,
welche noch in der Nacht durch die Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung
mit der Abteilung für Kapitaldelikte bei der Staatsanwaltschaft übernommen
wurden. Im Rahmen der Maßnahmen wurden unter anderem eine Schreckschusswaffe
sowie mehrere Messer sichergestellt.
Zeuginnen und Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen
gemacht haben und/oder anderweitig Hinweise zu dem noch unbekannten Beteiligten
geben können, werden gebeten, sich unter 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der
Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Zim.
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Sören Zimbal
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OTS: Polizei Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Hamburg
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