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BPOL-HH: Lebensgefährliche Handlung - Stark alkoholisierter Mann im Gleisbereich |
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| 16.08.2026 09:55 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll am 16.08.2026 gegen 00:27
Uhr eine männliche Person (Alter: 24 Jahre) sich im Gleisbereich im S-Bahnhof
Berliner Tor aufgehalten haben.
Zum Begehungszeitpunkt fand im S-Bahnhof Berliner Tor Regelbetrieb statt, sodass
folglich jederzeit ein Zug auf den betroffenen Gleisen hätte verkehren können.
Ein aufmerksamer Triebfahrzeugführer (Alter: 30 Jahre) erkannte die Gefahrenlage
bei Einfahrt der S-Bahn in den S-Bahnhof Berliner Tor und meldete den Vorfall an
die Polizei. Durch die Bundespolizei wurden kurzzeitige Stromabschaltungen sowie
Streckensperrungen für die betroffenen Gleise angeordnet bis sichergestellt
werden konnte, dass sich keine Person mehr im Gleisbereich befindet.
Zu den bahnbetrieblichen Auswirkungen kann die Bundespolizei keine Angaben
machen.
Eine umgehend durchgeführte Videosichtung bestätigte den Gleisaufenthalt.
Durch eingesetzte Bundespolizeistreifen konnte der deutsche Staatsangehörige
noch im Gleisbereich angetroffen werden. In einem Präventionsgespräch mit den
Bundespolizisten über die Gefahren im Gleisbereich konnte sich der
offensichtlich stark alkoholisierte Mann nicht äußern. Da er nicht mehr
wegefähig war, wurde in Schutzgewahrsam genommen und dem Bundespolizeirevier
Hamburg Hauptbahnhof zugeführt. Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest wurde
ein Promillewert von 2.27 festgestellt.
Nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen wurde der 24-Jährige nach
ausreichender Ausnüchterung wieder entlassen. Gegen ihn wurde ein
Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts "Unerlaubter Gleisaufenthalt"
eröffnet.
Aus aktuellem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor
leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen: "Der Aufenthalt im Gleisbereich ist
lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht
ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im
Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen
durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und
Helfer. In diesem Fall hat sich der Mann auch direkt an den Stromschienen im
S-Bahnbereich aufgehalten. Diese führen 1.200 V Gleichstrom. Eine Berührung ist
lebensgefährlich."
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6334105
OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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