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BPOL-HH: Reeperbahn: Mann begeht erhebliche Widerstandshandlungen gegenüber Bundespolizisten |
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| 5.09.2026 09:55 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion
Hamburg soll am 05.09.2026 gegen 04:10 Uhr ein Mann (Alter: 26 Jahre) auf dem
Bahnsteig des S-Bahnhofs Reeperbahn gegenüber eingesetzten Bundespolizisten
erhebliche Widerstandshandlungen geleistet haben.
Zuvor befand sich eine Präsenzstreife der Bundespolizei auf dem Bahnsteig und
schlichtete eine lautstarke, verbale Auseinandersetzung zwischen vier Personen.
Plötzlich störte ein 26-jähriger Mann, der bislang unbeteiligt an dem Streit
war, die polizeilichen Maßnahmen, indem er sich zwischen die polizeilichen
Maßnahmen stellte und in die Maßnahmen hineinschrie.
Der deutsche Staatsangehörige erhielt einen Platzverweis für den Bereich der
Maßnahme, weigerte sich jedoch wegzugehen und stellte sein Verhalten auch nicht
ein. Daher sollte durch die eingesetzten Bundespolizisten (Alter: 29 und 34
Jahre) der Platzverweis durchgesetzt werden und der Mann aus dem Einsatzbereich
geschoben werden. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand und schlug dem
29-jährigen Bundespolizisten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.
Anschließend flüchtete der Mann in eine abfahrbereite S-Bahn.
Mit einer zusätzlich angeforderten Bundespolizeistreife konnte der Mann in einer
abfahrbereiten S-Bahn durch vier Bundespolizisten unter weiteren, erheblichen
Widerstandshandlungen zu Boden gebracht, gefesselt und festgenommen werden. Zur
Beweissicherung wurden die Tathandlungen durch die Bundespolizisten mittels
einer Bodycam aufgezeichnet. Es wurden durch die Widerstandshandlungen keine
Bundespolizisten verletzt.
Der leicht alkoholisierte Mann (Atemalkoholwert 0.61 Promille) wurde in
Gewahrsam genommen und dem Bundespolizeirevier Altona zugeführt. Auch während
der Zuführung leistete der Tatverdächtige weiterhin Widerstand, trat in Richtung
der eingesetzten Bundespolizisten und beleidigte sie mit Worten. Nach
Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung und ausreichender
Beruhigung musste er anschließend aus dem Gewahrsam entlassen werden, da keine
Haftgründe bestanden.
Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren u.a. wegen des Straftatverdachts
"Körperverletzung, Beleidigung, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen
werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
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Bundespolizeiinspektion Hamburg
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22045 Hamburg
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OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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