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BPOL-HH: Wechselseitige Körperverletzung in S-Bahn mit "Würgegriff, Bissattacken und Regenschirmschlag" - Festnahme der Tatverdächtigen durch Bundespolizei |
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| 21.09.2026 12:15 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Hamburg |
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Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion
Hamburg soll es am 20.09.2026 gegen 01:50 Uhr zu einer wechselseitigen
Körperverletzung zwischen zwei Männern (Alter: jeweils 23 Jahre) und einer Frau
(Alter: 26 Jahre) in einer fahrenden S-Bahn der Linie S3 auf der Strecke
Reeperbahn - Altona gekommen sein.
Die Personen sollen sich nach einer verbalen Streitigkeit wechselseitig
attackiert haben. Im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung soll der
23-jährige, polnische Staatsangehörige die 26-jährige, deutsche Staatsangehörige
mit einem Würgegriff (sogenannter "Schwitzkasten") gewürgt und ihr den
Luftzufluss abgeschnürt haben. Die Frau soll wiederum den würgenden Mann im
Oberkörper- sowie Armbereich mehrfach gebissen haben. Zudem soll die Frau dem
zweiten beteiligten Mann, dem 23-jährigen, deutschen Staatsangehörigen, mit
einem Regenschirm ins Gesicht geschlagen haben.
Aufmerksame, unbeteiligte Bahnreisende konnten die drei Personen trennen und den
Notruf wählen. Umgehend erreichten alarmierte Bundespolizisten die S-Bahn beim
nächsten Halt im Bahnhof Altona.
Die eingesetzten Bundespolizisten konnten in der S-Bahn die drei an der
körperlichen Auseinandersetzung beteiligten Personen festnehmen sowie mehrere
Zeugen ermitteln. Die Beschuldigten bestätigten, dass sie sich wechselseitig
attackiert hätten. Die Beteiligten lehnten die Anforderung einer
Rettungswagenbesatzung ab. Die beteiligte Frau hatte keine sichtbaren
Verletzungen. Der 23-jährige Deutsche wies sichtbare, blutende Verletzungen im
Augen- und Nasenbereich auf. Der 23-jährige Pole wies sichtbare, blutende
Bisswunden am Unterarm und am Rücken auf. Der Regenschirm wurde als Tatmittel
sichergestellt (Länge: ca. 80 cm).
Der genaue Auslöser der körperlichen Auseinandersetzung bleibt Gegenstand der
Ermittlungen. Atemalkoholkontrollen wurden vor Ort nicht durchgeführt.
Die Beteiligten stellten jeweils Strafantrag wegen Körperverletzung. Es wurden
gegen jeden Beschuldigten jeweils ein Strafverfahren wegen des Straftatverdachts
"Körperverletzung bzw. gefährliche Körperverletzung" eingeleitet. Die weiteren
Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg
geführt.
Hinsehen statt weggehen - 6 Tipps der Bundespolizei zur Zivilcourage:
1. Helfen Sie, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
2. Fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.
3. Beobachten Sie genau und prägen Sie sich Täter-Merkmale ein.
4. Organisieren Sie Hilfe unter Notruf 110.
5. Kümmern Sie sich um Opfer.
6. Stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung.
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
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22045 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6355657
OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Hamburg
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