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| 19.05.2026 21:10 Uhr |
Rhein-Neckar-Zeitung |
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Heidelberg (ots) - Man kann Nina Warken nur viel Erfolg wünschen. Die
CDU-Politikerin muss wohl die zweitgrößte Reform liefern, vor der Deutschland
momentan steht: die Stabilisierung des Gesundheits- und Pflegebereichs.
Die Pflege wartet noch auf ihre Reform - dabei ist ihre Lage noch prekärer.
Viele von Warkens Vorschläge sind daher zwar bitter, aber dennoch richtig. Die
Pflegeheimzuschüsse zu strecken, wäre aber ein Fehler. Denn die Maßnahme wird
noch mehr Heimbewohner in die Sozialhilfe treiben. Das wiederum würde die
Kommunen zusätzlich belasten. Durch solch ein Verschiebespiel ist nichts
gewonnen.
An der prekären Situation der Pflegeversicherung würde sich dagegen etwas
ändern, wenn der Bund die rund sechs Milliarden Euro, die während der Pandemie
für fachfremde Aufgaben aus dem Pflegefonds abgezweigt wurden, zurückzahlen
würde. Die Regierung Merz weigert sich jedoch - wegen der Haushaltslage. Die
Begründung verweist direkt auf die Mutter aller Reformen, die die Politik vor
sich herschiebt: die Rentenreform. In etwa jeder vierte Euro des Bundeshaushalts
geht mittlerweile in den Zuschuss für die Rentenkasse. Wie alle staatlichen
Bereiche belastet dies auch die finanziellen Spielräume der übrigen
Sozialsysteme. Ergo: Viel Erfolg für die Rentenreform.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
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OTS: Rhein-Neckar-Zeitung
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Rhein-Neckar-Zeitung
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