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POL-ME: 87-Jährige wird Opfer von Schockanruf - 2606082 (FOTO) |
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| 19.06.2026 12:11 Uhr |
Polizei Mettmann |
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Heiligenhaus (ots) - Am Donnerstag, 18. Juni 2026, wurde eine 87-Jährige in
Heiligenhaus durch einen Schockanruf betrogen. Die Täterinnen und Täter
erbeuteten hochwertigen Goldschmuck. Die Polizei möchte den Vorfall zum Anlass
nehmen, um erneut vor den unterschiedlichen Betrugsmaschen zu warnen.
Das war nach bisherigen Erkenntnissen geschehen:
Gegen 15 Uhr erhielt eine 87-jährige Heiligenhauserin einen Anruf. Ein Mann
teilte ihr mit, dass ihre Schwiegertochter plötzlich schwer an Corona erkrankt
sei. Für die sofort notwendige Behandlung sei eine Barzahlung notwendig und der
Anrufer befragte die Seniorin nach ihren Wertgegenständen. Hilfsbereit gab sie
an, über Goldschmuck zu verfügen.
Nur kurze Zeit später erschien eine vermeintliche Krankenhausmitarbeiterin am
Laupendahler Weg in Isenbügel. Die 87-Jährige übergab ihr am vereinbarten
Treffpunkt eine Tasche mit Bargeld und Goldschmuck. Die Frau entfernte sich
anschließend in unbekannte Richtung.
Erst im Anschluss fiel der Seniorin der Trickbetrug auf und sie alarmierte
folgerichtig die Polizei.
Die Abholerin kann lediglich mit einem europäischen Erscheinungsbild und
normaler Statur beschrieben werden. Die circa 1,60 Meter große Frau trug kurze,
leicht dunkle Haare und viel Schmuck.
Die Polizei fragt:
Wer hat am Donnerstag, 18. Juni 2026, in Heiligenhaus-Isenbügel am Laupendahler
Weg verdächtige Beobachtungen gemacht oder die Abholerin gesehen? Hinweise nimmt
die Polizei Heiligenhaus, Telefon 02056 9312-6150, jederzeit entgegen.
Die Kriminalpolizei ermittelt und stellt erneut klar:
Übliche Rechnungen werden niemals mit Schmuck oder anderen Wertgegenständen
beglichen. Auch werden seitens der Polizei oder der Staatsanwaltschaft keine
sogenannten "Kautionszahlungen" von Polizei oder Staatsanwaltschaft gefordert,
um Menschen, die eine angeblich schwere Straftat begangen oder einen schweren
Verkehrsunfall verursacht haben, vor einer Haftstrafe zu bewahren. Die Polizei
wird Sie niemals am Telefon nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen oder
Bargeld oder andere Wertgegenstände in vermeintlich "amtliche Verwahrung"
nehmen. Wenn Sie so einen Anruf bekommen, legen Sie einfach auf! Rufen Sie die
echte Polizei in einem eigenständigen Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter
110 an!
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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OTS: Polizei Mettmann
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Mettmann
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