Hersbruck
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Hersbruck, Stadt
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POL-MFR: (569) Versuchte Brandstiftung an KZ-Gedenkstätte - Staatsschutz ermittelt |
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| 16.06.2026 14:55 Uhr |
Polizeipräsidium Mittelfranken |
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Hersbruck (ots) - Am Montagmorgen (15.06.2026) wurden an der KZ-Gedenkstätte in
Hersbruck (Lkr. Nürnberger Land) unter anderem Rußspuren sowie im Umfeld
Graffiti mit NS-Bezug festgestellt. Eine versuchte Brandstiftung kann nicht
ausgeschlossen werden. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt und bittet um
Zeugenhinweise.
Ein Mitarbeiter der Stadt Hersbruck bemerkte an der Gebäudeaußenseite der
KZ-Gedenkstätte in der Amberger Straße Rußspuren und stellte im näheren Umfeld
Gegenstände fest, mit denen offenbar über das vergangene Wochenende (12.06.2026
bis 15.06.2026) versucht worden war, ein Feuer zu legen. Zudem wurde am Tatort
eine rote Heliumflasche aufgefunden.
Beamte der Polizeiinspektion Hersbruck nahmen am Tatort die Ermittlungen auf und
stellten im weiteren Umfeld der Gedenkstätte zwei Graffiti fest: eine SS-Rune am
Aufgang einer nahegelegenen Therme sowie ein Hakenkreuz auf der Fahrbahn der
Erlenstraße. Es entstand ein Sachschaden von etwa 800 Euro.
Das Staatsschutzkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei hat die
Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten vorsätzlichen Brandstiftung
sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
übernommen und prüft einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten.
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise
zu Personen mit einer roten Heliumflasche im Umfeld der KZ-Gedenkstätte geben
können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der
Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Erstellt durch: Oliver Trebing
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Mittelfranken
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