Hockenheim
Top-News
Hockenheim, Stadt
Fläche: 34,84 km²
Einwohner: 20.320
PLZ: 68766
|
BPOLI-KA: Unbekannte bewerfen Zug und legen Steine auf Schienen - Zeugenaufruf |
 |
| 19.05.2026 16:10 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Karlsruhe |
|
|
Hockenheim (ots) - Zurückliegend ist es in der Eisenbahnstraße in Hockenheim,
nahe einem Supermarkt, in zwei Fällen zu gefährlichen Eingriffen in den
Bahnverkehr gekommen. Nach Hinweisen der Deutschen Bahn an die Bundespolizei
konnten jeweils am 15. Mai und am 18. Mai Beschädigungen an einem Zug sowie
Steine im Gleisbereich festgestellt werden.
Am 15.05.2026 bewarfen bislang unbekannte Personen die S6 mit unbekannten
Gegenständen. Der Vorfall ereignete sich gegen 19:58 Uhr, kurz vor der Einfahrt
in den Bahnhof Hockenheim und wurde durch den Zugbegleiter bemerkt.
Polizeistreifen konnten keine Hinweise auf tatverdächtige Personen erlangen. Am
Zug entstand ein Schaden an einem Fenster in noch unbekannter Höhe. Verletzt
wurde hierbei niemand.
Zu einem weiteren Ereignis an gleicher Örtlichkeit kam es am 18.05.2026 gegen
18:00 Uhr. Hierbei legten bislang unbekannte Personen Steine aus einer
angrenzenden Baustelle auf die Schienen. Die S6 überfuhr die Steine auf dem Weg
Richtung Oftersheim, ohne dabei erkennbaren Schaden zu nehmen. Eine Streife der
Bundespolizei stellte vor Ort Steinreste auf den Schienensträngen fest.
In beiden Fällen wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr
gegen Unbekannt ermittelt. Die Bundespolizei sucht hierzu Zeugen. Diese können
sich telefonisch unter der Rufnummer 0721 120160 oder über das Kontaktformular
auf www.bundespolizei.de jederzeit melden. Zudem nimmt jede Polizeidienststelle
Hinweise entgegen.
Die Bundespolizei warnt vor solchen Tätigkeiten. Gegenstände - insbesondere
Steine - auf Schienenstränge zu legen ist lebensgefährlich. Diese werden beim
Überfahren zu Geschossen, die umstehende Personen schwer oder sogar tödlich
verletzen können. Auch die Entgleisung des Zuges kann die Folge dessen sein.
Dies ist nicht mehr als jugendlicher Leichtsinn zu werten, sondern stellt in
jedem Fall ein strafbares Verhalten dar.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
Julia Busse
Telefon: 0721 12016 103
E-Mail: pressestelle.karlsruhe@polizei.bund.de
https://www.bundespolizei.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/116093/6277938
OTS: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
|
|
Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
|