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BPOLI-KA: Jugendliche bewerfen Züge mit Steinen |
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| 8.06.2026 16:41 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Karlsruhe |
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Illingen (ots) - Donnerstagabend (4. Juni) haben bislang unbekannte Täter im
Bereich Illingen mehrere Züge mit Steinen beworfen. Es entstand ein Sachschaden
im fünfstelligen Bereich.
Gegen 18 Uhr passierten die Regionalexpresse 19024 (Laufweg: Stuttgart -
Karlsruhe) und 19025 (Laufweg Karlsruhe - Stuttgart) die Ortschaft Illingen.
Hierbei erkannten die Triebfahrzeugführer fünf augenscheinlich jugendliche
Personen auf einer über die Gleise führenden Brücke, die jeweils einen Stein auf
die durchfahrenden Züge warfen. Beide Triebfahrzeugführer leiteten umgehend eine
Schnellbremsung ein. Dabei wurden keine Personen verletzt, eine Weiterfahrt war
erst mal möglich.
Beamte der Bundespolizei nahmen später die Züge bei ihren Haltepunkten in
Karlsruhe und Stuttgart in Augenschein. Ein Zug wies hierbei einen Schaden im
Bereich einer Scheibe auf. Die Schadenshöhe wird derzeit auf einen fünfstelligen
Betrag geschätzt.
Die Bahnstrecke war in der Zeit von 18:10 - 19:10 Uhr in beide Fahrtrichtungen
gesperrt.
Personenbeschreibungen zu zwei Tatverdächtigen liegen vor:
- Tatverdächtiger 1: indischer Phänotyp jugendlichen Alters,
schwarze Adidas-Jacke und schwarze Hose
- Tatverdächtiger 2: ebenfalls indischer Phänotyp jugendlichen
Alters, weißer Pulli und blaue Jeans
Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe hat die Ermittlungen wegen des
gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. In diesem Fall werden
Zeugen des Vorfalls gesucht. Personen, die sachdienliche Hinweise zur
Täterschaft und/oder dem Tathergang geben können, werden gebeten, sich unter der
Rufnummer 0721 - 120 160 mit den ermittelnden Beamten in Verbindung zu setzen.
Zudem nimmt jede Polizeidienststelle Hinweise entgegen.
Die Bundespolizei warnt immer wieder davor, Steine auf durchfahrende Züge zu
werfen. Dies kann schwere oder gar tödliche Unfälle nach sich ziehen. Ein
solches Verhalten ist in keinem Fall als "jugendlicher Leichtsinn" zu werten,
sondern stellt immer ein strafbares Verhalten dar.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
Julia Busse
Telefon: 0175 9019559
E-Mail: pressestelle.karlsruhe@polizei.bund.de
https://www.bundespolizei.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/116093/6290272
OTS: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
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