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Insel Rügen, Friedland (ots) - Erneut haben Betrüger mit der Masche der falschen
Polizeibeamten zugeschlagen. Auf der Insel Rügen wurde eine 44-jährige Frau am
gestrigen Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, um rund 10.000 Euro betrogen. Auch in
Friedland kam es gestern zu ähnlichen Betrugsversuchen, die glücklicherweise im
Versuchsstadium blieben.
Im Fall auf der Insel Rügen kontaktierten falsche Polizeibeamte die 44-Jährige
telefonisch. Während eines mehr als achtstündigen Telefonats wechselten sich die
Anrufer ab und erzählten der Frau von einer angeblichen Betrügerbande aus dem
Ausland, die es auf das Vermögen der Menschen abgesehen habe. Um ihr Geld vor
den vermeintlichen Tätern zu schützen, solle sie ihr Bargeld in Sicherheit
bringen. Dieses werde ihr anschließend wieder zurückgegeben.
Im Glauben, den Anweisungen der Polizei zu folgen und ihr Vermögen zu schützen,
legte die Frau das Bargeld vor ihre Haustür. Dort wurde es von einer bislang
unbekannten männlichen Person abgeholt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf
rund 10.000 Euro.
Der vermeintliche Abholer wird wie folgt beschrieben: Er soll etwa 1,70 bis 1,80
Meter groß gewesen sein und eine dunkle Jacke, dunkle Kleidung sowie eine dunkle
Mütze getragen haben.
Auch in Friedland versuchten Betrüger, mit einer erfundenen Geschichte über eine
angebliche Einbrecherbande Geld zu erlangen. Diese Betrugsversuche blieben
glücklicherweise erfolglos.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Echte
Polizeibeamte fordern niemals dazu auf, Bargeld oder Wertgegenstände zur
vermeintlichen Sicherung an Unbekannte zu übergeben oder vor der Haustür
abzulegen.
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und beenden Sie solche
Gespräche. Wenn Sie Zweifel haben, wählen Sie selbst den Polizeinotruf 110.
Nutzen Sie dafür keinesfalls eine von den Anrufern vorgegebene Telefonnummer.
Sprechen Sie auch mit Angehörigen, Freunden und Nachbarn über diese
Betrugsmasche. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck, erfinden
bedrohliche Geschichten und nutzen das Vertrauen in die Polizei aus.
Wer Hinweise zu der beschriebenen männlichen Person geben kann, wird gebeten,
sich an eine beliebige Polizeidienststelle zu wenden oder Hinweise über das
Digitale Polizeirevier der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern zu übermitteln.
Rückfragen bitte an:
Für Medienvertreter:
Juliane Boutalha
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03831/245-204
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