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Iserlohn (ots) - Ein 41-jähriger Iserlohner hat am Sonntag gegen 21.25 Uhr in
einem Café an der Wermingser Straße randaliert. Dabei ging eine Vase zu Bruch.
Die hinzugerufene Polizei traf den alkoholisierten und herumschreienden Mann
draußen auf der Straße. Er zog sich halb aus und unterschritt immer wieder die
nötige Distanz zu den Polizeibeamten. Er wurde darauf gefesselt, in den
Streifenwagen gesetzt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam
genommen. Im Wagen und auf der Wache bedrohte und beleidigte er die
Polizeibeamten. Ein Arzt untersuchte ihn und stellte die Gewahrsamsfähigkeit
fest. Der 41-Jährige konnte seinen Rausch im Gewahrsam ausschlafen. Er steht
außerdem im Verdacht, am Abend mehrere Türen an seiner Wohnanschrift zerstört zu
haben.
Am Freitag zwischen 8 und 13 Uhr wurden am Schulzentrum am Hemberg zwei
E-Scooter gestohlen. Es handelt sich um ein Segway mit dem
Versicherungskennzeichen 338LXP und ein Xiaomi mit dem Versicherungskennzeichen
242LCF.
Am Wochenende gab es erneut diverse Beschädigungen an geparkten Fahrzeugen. An
den folgenden Straßen wurden Scheiben zerstört und Fahrzeuglack zerkratzt: Die
meisten beschädigten Fahrzeuge standen Am Erbenberg. Weitere Schäden gab es am
Lohkamp, Am Steinhügel, am Leckeweg, an der Danziger Straße und an der
Westfalenstraße. Die meisten Taten lassen sich auf den Sonntagvormittag
eingrenzen. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.
Ein Unbekannter ist am Freitag gegen 22 Uhr in einen Handyladen an der
Wermingser Straße eingebrochen und hat diverse Geräte gestohlen. Nach dem ersten
Stand handelte sich meist um nicht funktionsfähige Attrappen.
Eine Hauswand der Grundschule Lichte Kammer wurde im Laufe der vergangenen
Wochen mit Graffiti besprüht.
Ein Betrüger und Dieb hat am Samstag gegenüber einem Senior den alten Bekannten
gespielt und dem 89-Jährigen später eine hohe Geldsumme gestohlen. Wie es der
Senior später der Polizei schilderte, stieg er gegen 13.30 Uhr an der Almeloer
Straße aus dem Bus aus, um von dort zu Fuß nach Hause zu gehen. Doch ein
Unbekannter sprach den 89-Jährige an und tat so, als würde man sich noch aus
alten Zeiten bei der Arbeit kennen. Er brachte den Senior mit seinem Wagen nach
Hause und der Senior nahm ihn mit ins Haus. Dort holte der Fremde fünf
Armbanduhren heraus und überredete den Senior, ihm diese für eine dreistellige
Summe abzukaufen. Als der Senior eine Schachtel mit Bargeld holte, griff sich
der Unbekannte eine deutlich höhere Geldsumme, gab aber einen Teil zurück, als
sich der Senior ihm in den Weg stellte, und verließ die Wohnung. Der 89-Jährige
rief die Polizei, die die Uhren sicherstellte. Der Unbekannte fuhr einen blauen
Kleinwagen mit deutschem Kennzeichen. Er wird auf ein Alter zwischen 45 und 50
Jahren, eine Größe zwischen 1,60 und 1,70 Meter und übergewichtig geschätzt. Er
hatte eine Glatze und einen "spitzen" Kopf, weder Bart, noch Brille. Der Senior
geht von einem Italiener aus. Der Mann trug helle Hose und helles Oberteil. Die
Masche ist bekannt als "Lederjacken-Trick". Unbekannte halten vor allem auf
Supermarkt-Parkplätzen Ausschau nach älteren, meist männlichen Opfern. Sie geben
sich als ehemalige Arbeitskollegen aus und setzten darauf, dass sich die
Betroffenen "nach so langer" Zeit nicht mehr genau an ihre Kollegen erinnern.
Irgendwann im Verlauf des Gesprächs werden Lederjacken oder Uhren angeboten - in
der Regel zu einem viel zu hohen Preis. Die Polizei warnt grundsätzlich davor,
Fremde in die Wohnung zu lassen. Zeigen Sie niemandem, wo Sie Ihr Geld oder
andere Wertsachen aufbewahren! Im Zweifel sollte umgehend die Polizei gerufen
werden.
Eine 87-jährige Iserlohnerin hat wiederholt hohe Geldsummen im Ausland
"angelegt". In Wirklichkeit riefen sich Betrüger die Hände. Doch der Betrug flog
erst nach Jahren auf. Die erste vermeintliche "Investition" hatte sie bereits
2023 getätigt, indem sie auf Geld auf ein angeblich "aktienbasiertes Konto" in
London überwies. Der angebliche Banker überraschte sie mit einer extremen
Geldvermehrung. Um das Geld auszuzahlen, würden jedoch Gebühren fällig. In der
Folge überwies die Iserlohnerin über die Jahre immer und immer wieder angebliche
Gebühren für Überweisungen oder Notar. Als sie nun am Freitag erneut bei ihrer
Bank auftauchte, um Geld auf ein Konto auf Malta zu transferieren, wurde eine
Mitarbeiterin aufmerksam und holte die Polizei. Die warnt immer wieder vor allzu
hohen Gewinnversprechen. Je höher die in Aussicht gestellten Dividenden, desto
wahrscheinlicher haben Betrüger die Hände im Spiel. Wer denen einmal auf den
Leim gegangen ist, der wird immer und immer wieder angegangen. (cris)
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