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Itzehoe (ots) - Es gibt nicht die eine große Krise. Jörg Wiechmann beschreibt
die Lage in der Welt anders: "Es ist ein bunter Mix aus vielen kleinen Krisen",
sagt der Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC). Eine pauschale Lösung
dafür hat auch er nicht, wohl aber eine Empfehlung: "Durch wertebasiertes
Handeln kann jeder seine eigenen Probleme und kleinen Krisen angehen."
Der Konflikt mit Russland, die Herausforderung der USA durch China, der
Iran-Krieg - drei Beispiele für die geopolitische Krise. Die Wirtschaft leidet
unter der Blockade der Straße von Hormus und dadurch stark gestiegenen
Energiepreisen. "Deutschland scheint einmal mehr stärker betroffen als andere
Länder, die Regierung halbiert ihre ohnehin mickrige Wachstumsprognose",
analysiert Jörg Wiechmann. Der Herbst der Reformen sei ausgefallen, es laufe ein
Frühjahr der Reförmchen, über die dringend benötigten echten Reformen werde
weiter gestritten - politische Führung stecke in der Krise.
Die Gesellschaft ebenfalls. Menschen demonstrierten für Demokratie und
Meinungsvielfalt und verengten gleichzeitig ihren eigenen Meinungskorridor immer
weiter, sagt der IAC-Geschäftsführer. Und anstatt angesichts der längsten
Stagnation seit Gründung der Bundesrepublik die richtigen Schritte für den
Wohlstand anzustreben, dominierten Verteilungsstreit und Neiddebatte. Beispiel:
Bei der Forderung nach höherer Besteuerung der "Reichen" werde einiges
vergessen: Der Spitzensteuersatz gelte bereits ab einem Einkommen von 69.879
Euro, die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland sei die zweithöchste der Welt
und die obersten zehn Prozent der Einkommensbezieher kämen für 55 Prozent der
gesamten Einkommensteuer auf. So seien auch Realitätswahrnehmung und
Leistungsprinzip in der Krise, sagt Jörg Wiechmann.
Über diesem bunten Krisen-Cocktail stehe etwas Größeres: eine Wertekrise. Ein
Appell für mehr Eigenverantwortung, Toleranz, Dankbarkeit, Sparsamkeit und
Verlässlichkeit helfe nicht, betont er: "Dieser würde ungehört verhallen."
Allein könne niemand die Krisen der Welt lösen - aber jeder könne bei sich
selbst anfangen: "Mehr langfristiges Denken beim Investieren statt wilder
Zockerei auf den Reichtum über Nacht würde so manche Privatpleite verhindern."
Eigeninitiative bei der Altersvorsorge reduziere die Abhängigkeit von
staatlicher Rente. Offenheit für andere Sichtweisen erweitere den eigenen
Horizont für Investitionschancen - und die Börse unterstütze im Bereich Finanzen
durch ihren langfristigen Aufwärtstrend.
Wie das eigene Vermögen geschützt und vermehrt werden kann, vermittelt die
TOP-Investment-Konferenz am Sonntag, 31. Mai, im Hotel Grand Elysée in Hamburg.
Zu Gast sind Dr. Martin Lück, Chef-Kapitalmarktstratege von Franklin Templeton,
und Unternehmer Wolfgang Grupp (Trigema): Er berichtet, wie er mit
wertebasiertem Handeln über Jahrzehnte hinweg erfolgreich alle Krisen gemeistert
hat - auch seine schwerste. Kostenlose Anmeldung unter
https://top-investment-konferenz.de/gratis
Über den Itzehoer Aktien Club
Mit mehr als 2000 Mitgliedern ist der Itzehoer Aktien Club (IAC) die größte
Anlegergemeinschaft dieser Art in Deutschland. Seit seiner Gründung in 1998
verfolgt der IAC das Ziel, die Wertpapierkultur in Deutschland zu fördern.
Darüber hinaus bietet der Club die Möglichkeit zum gemeinsamen Wertpapiersparen
in internationalen Qualitätsaktien wie McDonald's, BMW und Coca-Cola. Die
Geschäftsführung des IAC liegt bei der TOP Vermögensverwaltung AG,
Viktoriastraße 13 in Itzehoe. Vorstände sind Jörg Wiechmann (Vorsitzender) und
Reimund Michels. Der IAC bzw. die TOP AG wurden in den vergangenen Jahren zum
besten unabhängigen Vermögensverwalter Deutschlands gekürt.
Pressekontakt:
Nils Petersen
Fondsmanager
Tel: +49 4821 6793-36
Fax: +49 4821 6793-19
E-Mail: mailto:petersen@iac.de
Druckfähige Bilder finden Sie unter:
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/118553/6267811
OTS: Itzehoer Aktien Club GbR
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