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Verbraucherschützer wollen Verschiebung der Gesundheitsreform / vzbv-Chefin Pop: "Schnellschuss wäre gefährlich" - "Etwas mehr Zeit" für vernünftige Anhörung und Diskussion notwendig |
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| 18.04.2026 03:05 Uhr |
Neue Osnabrücker Zeitung |
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Osnabrück (ots) - Deutschlands Verbraucherschützer drängen auf mehr Zeit für die
Gesundheitsreform. "Wir finden es schwierig, dass die Reform so übers Knie
gebrochen wird", sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale
Bundesverband vzbv, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz,
Samstagsausgabe). "In nicht einmal zwei Wochen soll der Gesetzentwurf vorgelegt
werden. So richtig es ist, Tempo zu machen, so gefährlich wäre ein
Schnellschuss."
Bei so einem Großprojekt braucht es eine vernünftige Expertenanhörung und
Diskussion, so Pop weiter. "Deswegen wäre unser Wunsch, dass sich die Regierung
etwas mehr Zeit nimmt, damit die Gesundheitsreform gelingt."
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte am Donnerstag ihren Gesetzentwurf
für die Reform auf den Tisch gelegt, mit der schon im kommenden Jahr 20
Milliarden Euro eingespart werden sollen, um weitere Beitragssteigerungen zu
verhindern. Nach dem Wunsch von Kanzler Friedrich Merz soll die Reform noch im
April das Kabinett passieren und noch vor der Sommerpause vom Bundestag
verabschiedet werden.
In den meisten Punkten steht der vzbv hinter Warken. "Wir haben eines der
teuersten, aber nicht der effektivsten Gesundheitssysteme auf der Welt. Für den
Ehrgeiz, daran endlich etwas zu ändern und die gesetzlich Versicherten zu
entlasten, gibt es deswegen grundsätzlich volle Unterstützung von uns", sagte
Pop zu noz.
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Neue Osnabrücker Zeitung
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OTS: Neue Osnabrücker Zeitung
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Neue Osnabrücker Zeitung
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