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Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesumweltminister Schneider auf, Förderung für Elektroautos mit PFAS-Chemikalien in der Klimaanlage zu beenden |
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| 22.06.2026 13:15 Uhr |
Deutsche Umwelthilfe e.V. |
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Berlin (ots) -
- Bundesregierung fördert Elektroautos, deren Kältemittel bei Leckage
vollständig in die Ewigkeitschemikalie TFA umgewandelt werden
- Seit Juni 2026 bestätigt der Risikoprüfungsausschuss der EU-Chemikalienagentur
die Fortpflanzungstoxizität von TFA
- DUH fordert Umweltminister Schneider auf, E-Autos nur dann zu fördern, wenn
sie klima- und umweltfreundliche Kältemittel wie CO2 verwenden
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das E-Auto-Förderprogramm von
Bundesumweltminister Schneider als Gefahr für Umwelt und Gesundheit. Das in
Pkw-Klimaanlagen dominierende Kältemittel 1234yf wandelt sich bei Leckagen in
der Atmosphäre vollständig in die Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA)
um. Leckagen treten beispielsweise bei Defekten an der Klimaanlage, bei Unfällen
und schließlich bei der Verschrottung auf. TFA kann die Fruchtbarkeit verringern
und schwere Fehlbildungen bei ungeborenen Kindern hervorrufen. TFA ist
unzerstörbar, reichert sich im Wasserkreislauf an und stellt insbesondere für
Trinkwasserressourcen eine wachsende Bedrohung dar. Solange der Einsatz der
PFAS-Chemikalie 1234yf noch nicht verboten ist, muss das Umweltministerium
zumindest darauf verzichten, den Kauf von Autos mit diesem Kältemittel
finanziell zu unterstützen.
Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Bundesumweltminister
Schneider fördert nicht nur Plug-in-Hybride, deren klimapolitischer Nutzen
gleich Null ist, sondern es werden auch solche Elektroautos gefördert, die mit
PFAS-Chemikalien eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit darstellen. Da 1234yf
mittlerweile das vorherrschende Kältemittel in Auto-Klimaanlagen ist, kommt in
den nächsten Jahren eine dauerhaft steigende und bleibende Belastung durch TFA
auf uns zu - gefördert durch Steuergeld. Seit kurzem bestätigt auch der
Risikoprüfungsausschuss der EU-Chemikalienagentur, dass TFA
fortpflanzungsgefährdend ist. Spätestens jetzt muss Umweltminister Schneider das
Ruder herumreißen und die Förderung auf solche Elektroautos beschränken, die
klima- und umweltfreundliche Kältemittel wie CO2 verwenden."
Link:
DUH-Brief an Umweltminister Schneider: https://l.duh.de/p260622a
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, mailto:resch@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
http://www.duh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6299129
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Deutsche Umwelthilfe e.V.
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